ฝึกแต่งกระทู้ธรรม

เลือกพุทธศาสนสุภาษิตบทตั้ง ระบบจะเลือกบทเชื่อมและเรียบเรียงเป็นตัวอย่างเรียงความแก้กระทู้ธรรมตามแบบสนามหลวง

เป็นตัวอย่างสำหรับฝึกหัด ไม่ใช่เฉลย — ผู้สอบควรเรียบเรียงด้วยภาษาของตนเอง และจำบาลีกับคัมภีร์ที่มาให้ถูกต้อง

ฉบับทดลอง — คำอธิบายและสำนวนเชื่อมบางส่วนยังอยู่ระหว่างตรวจทาน อาจมีการปรับแก้
ภาษาของเรียงความ / Language : ไทย English Indonesia 中文 Deutsch Dansk हिन्दी 日本語 नेपाली
Dieser Beispielaufsatz dient nur der Übung und ist keine offizielle Musterlösung. Bitte schreiben Sie mit eigenen Worten und lernen Sie den Pāli-Text und seine Quelle genau auswendig.
เรียงความภาษาเยอรมัน ใช้ได้เฉพาะสุภาษิตที่มีคำอธิบายฉบับแปลแล้ว — ธรรมศึกษาชั้นโท (ต่างประเทศ) มี ๓๒ บท · บาลีแสดงเป็นอักษรโรมัน
สุ่มบทตั้ง
ธรรมศึกษาชั้นโท (ต่างประเทศ) · สนามหลวงกำหนดสุภาษิตให้ ๕ บท ให้ผู้สอบเลือกมาอ้างประกอบ ๒ บท · ต้องบอกชื่อคัมภีร์ที่มา · ชุดจำลองเลือกจากสุภาษิตของชั้นนี้ในหลักสูตรฉบับปรับปรุง ๒๕๕๗
ชุดสุภาษิตที่ให้เลือก (จำลอง ๕ บท)
ชั้นนี้เชื่อม ๒ บท · ลำดับที่กดเลือก = ลำดับในเรียงความ · ครบแล้วต้องเอาบทเดิมออกก่อนจึงเลือกบทอื่นได้ · เลือกครบแล้วระบบแต่งใหม่ทันที
ตัวอย่างนี้เรียบเรียงจากคำอธิบายพุทธศาสนสุภาษิตที่ผ่านการตรวจทาน ใช้ดูแนวการวางโครงเรื่องและการเชื่อมความ ไม่ใช่เฉลยของสนามหลวง ผู้สอบควรฝึกเขียนด้วยสำนวนของตนเอง
ธรรมศึกษาชั้นโท (ต่างประเทศ) · บทเชื่อม ๒ บท · ภาษาเยอรมัน ประมาณ ๘๓๒ คำ
สุ่มสำนวนเชื่อม
Pūtimacchaṃ kusaggenaYo naro upanayhati
Kusāpi pūti vāyantiEvaṃ bālūpasevanā
Wie Kusa-Gras, in das man faulen Fisch wickelt, selbst zu stinken beginnt, so ist der Umgang mit Toren
(Khuddaka Nikāya, Jātaka, Mahānipāta 28/303)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: Der Spruch ist das Gegenstück zu dem, der den Umgang mit Weisen mit dem Einwickeln duftenden Tagara-Holzes vergleicht, und zeigt die entgegengesetzte Seite: Der Umgang mit Toren lässt uns mit ihnen verfallen.

ขยายความบทตั้งKusa-Gras ist gewöhnliches Gras ohne eigenen üblen Geruch, doch wenn man faulen Fisch darin einwickelt, haftet der Gestank am Gras und lässt sich nur schwer auswaschen. Mit dem Umgang mit Toren ist es ebenso: Auch wenn wir selbst keine schlechten Menschen sind, können, wenn wir Toren nahe sind, schlechte Gedanken und Gewohnheiten nach und nach eindringen, und andere denken vielleicht schlecht von uns, denn Menschen beurteilen andere oft nach deren Umgang.

ขยายความบทตั้งDas Gleichnis zeigt einen Einfluss, der sich allmählich und unbemerkt entwickelt. Wer mit Toren verkehrt, glaubt oft, er werde sich nicht verändern, doch mit der Zeit bemerkt er vielleicht, dass er grobe Worte gebraucht, seine Pflichten vernachlässigt oder Unrecht als normal hinnimmt, wie das Gras, das nicht weiß, wann der Gestank an ihm haften blieb. Sich dieses Einflusses bewusst zu sein, ist daher ein wichtiger Schutz.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Wer mit Weisen verkehrt, empfängt selbst etwas von ihrem Guten, wie ein Blatt, in das man duftendes Tagara wickelt und das dadurch selbst duftend wird. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Jātaka, Vīsatinipāta:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: Der Spruch verwendet ein anschauliches Gleichnis, um zu lehren, dass wir im Umgang mit guten und weisen Menschen deren Güte aufnehmen, ohne es überhaupt zu merken.

อธิบายบทเชื่อม ๑Tagara ist ein duftendes Holz, dessen Duft lange anhält. Gewöhnliche Blätter, in die man es wickelt, haben keinen eigenen Duft, doch nachdem sie lange mit dem Tagara in Berührung waren, nehmen sie seinen Duft an. Mit dem Umgang mit Weisen ist es ebenso: Das Wissen, das Denken und das gute Verhalten der Weisen dringen allmählich in jene ein, die ihnen nahe sind, sodass auch diese besser denken und handeln.

อธิบายบทเชื่อม ๑Dieser Spruch ist das Gegenstück zu dem, der den Umgang mit Toren mit dem Einwickeln faulen Fisches in Kusa-Gras vergleicht. Beide zeigen dieselbe Wahrheit: Menschen werden stets von denen beeinflusst, die sie umgeben. Bemerkenswert ist, dass die Blätter in enger Berührung mit dem Tagara sein müssen, um zu duften. Auch der Umgang mit Weisen erfordert Nähe, Zuhören und ernsthafte Offenheit zum Lernen, um den vollen Nutzen zu erlangen.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๒Wer mit guten Menschen eng verkehrt, neigt dazu, selbst gut zu werden. Verkehrt er aber mit Bösen, so wird er allmählich wie sie, denn das Zusammenleben formt die Menschen einander ähnlich. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Jātaka, Vīsatinipāta:

อธิบายบทเชื่อม ๒Zur Erklärung: Der Spruch fasst den Grundsatz des Umgangs knapp zusammen: Menschen neigen dazu, denen ähnlich zu werden, mit denen sie eng verkehren, weil das Zusammenleben Gedanken und Gewohnheiten von einem zum anderen überträgt.

อธิบายบทเชื่อม ๒Zusammenleben bewirkt ein natürliches Lernen. Wir übernehmen die Denkweisen, Sprechweisen, Werte und Verhaltensweisen der Menschen um uns, ohne es zu beabsichtigen. Fleißige Freunde machen uns fleißig, faule Freunde machen uns faul. Freunde, die das Positive sehen, ermutigen uns; Freunde, die gern klagen, lassen uns die Dinge ebenfalls negativ sehen. Die Wahl der Freunde ist daher gleichbedeutend mit der Wahl, was für ein Mensch wir in Zukunft sein werden.

อธิบายบทเชื่อม ๒Der Spruch bedeutet nicht, dass Menschen keine Wahl haben und sich stets nach ihrer Umgebung verändern müssen. Wer Achtsamkeit und feste Grundsätze hat, kann seine Güte selbst in einer schlechten Umgebung bewahren und sogar ein Vorbild sein, das anderen hilft, sich zu ändern. Doch für gewöhnliche Menschen, besonders für jene, die noch im Lernalter sind, ist die Wahl guter Freunde der sicherste und wirksamste Weg.

ตัวอย่างในชีวิตIm Alltag wird ein Schüler, der mit Freunden verkehrt, die den Unterricht schwänzen, selbst wenn er nicht schwänzt, von Lehrern vielleicht als einer von ihnen gesehen und am Ende womöglich zum Mitschwänzen überredet. Wer mit Menschen arbeitet, die gern über andere tratschen, übernimmt diese Gewohnheit vielleicht unbemerkt. Wer mit Gesetzesbrechern verkehrt, kann in Verdacht geraten oder in Rechtsfälle hineingezogen werden.

สรุปZusammenfassend: Wer seine eigene Güte bewahren möchte, sollte daher bei der Wahl seines Umgangs vorsichtig sein und Toren nicht so nahekommen, dass der Gestank des Üblen an ihm haften bleibt. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Pūtimacchaṃ kusaggenaYo naro upanayhati
Kusāpi pūti vāyantiEvaṃ bālūpasevanā
Wie Kusa-Gras, in das man faulen Fisch wickelt, selbst zu stinken beginnt, so ist der Umgang mit Toren

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.

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