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| พ.ศ. | ชั้น | กระทู้ตั้ง | |
|---|---|---|---|
| ๒๕๖๘ | ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม | สุขํ ยาว ชรา สีลํ Sittlichkeit bringt Glück bis ins hohe Alter |
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| ๒๕๖๘ | ธรรมศึกษาชั้นตรี มัธยม | สุโข ปุญฺญสฺส อุจฺจโย Die Anhäufung von Verdienst bringt Glück |
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| ๒๕๖๘ | ธรรมศึกษาชั้นโท ประถม | ททมาโน ปิโย โหติ Der Gebende ist beliebt |
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| ๒๕๖๘ | ธรรมศึกษาชั้นเอก มัธยม | ชีวเตวาปิ สปฺปญฺโญ อปิ วิตฺตปริกฺขยา ปญฺญาย จ อลาเภน วิตฺตวาปิ น ชีวติ Auch wenn der Reichtum schwindet, kann der Weise leben; ohne Weisheit aber kann selbst der Reiche nicht leben |
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| ๒๕๖๘ | ธรรมศึกษาชั้นเอก อุดม | ยสํ ลทฺธาน ทุมฺเมโธ อนตฺถํ จรติ อตฺตโน อตฺตโน จ ปเรสญฺจ หึสาย ปฏิปชฺชติ Ein Mensch von geringer Weisheit, der zu Ansehen gelangt ist, handelt zu seinem eigenen Schaden und so, dass er sich und andere verletzt |
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| ๒๕๖๗ | ธรรมศึกษาชั้นตรี มัธยม | ปุญฺญํ โจเรหิ ทูหรํ Verdienst kann von Dieben nicht geraubt werden |
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| ๒๕๖๗ | ธรรมศึกษาชั้นโท ประถม | สุโข ปุญฺญสฺส อุจฺจโย Die Anhäufung von Verdienst bringt Glück |
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| ๒๕๖๗ | ธรรมศึกษาชั้นเอก ประถม | สติมา สุขเมธติ Der Achtsame erlangt Glück |
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| ๒๕๖๖ | ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม | ปาปานํ อกรณํ สุขํ Nichts Böses zu tun bringt Glück |
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| ๒๕๖๖ | ธรรมศึกษาชั้นตรี มัธยม | สุโข ปุญฺญสฺส อุจฺจโย Die Anhäufung von Verdienst bringt Glück |
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| ๒๕๖๖ | ธรรมศึกษาชั้นโท ประถม | อสนฺเต นูปเสเวยฺย สนฺเต เสเวยฺย ปณฺฑิโต อสนฺโต นิรยํ เนนฺติ สนฺโต ปาเปนฺติ สุคตึ Der Weise soll nicht mit Schlechten verkehren, sondern mit Guten; denn Schlechte führen zur Hölle, Gute aber bringen zu einer glücklichen Wiedergeburt |
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| ๒๕๖๖ | ธรรมศึกษาชั้นโท มัธยม | อตฺตทตฺถํ ปรตฺเถน พหุนาปิ น หาปเย อตฺตทตฺถมภิญฺญาย สทตฺถปสุโต สิยา Man soll das eigene Wohl nicht um des Wohles anderer willen vernachlässigen, sei es auch noch so groß. Wer sein eigenes Wohl erkannt hat, soll sich ihm mit Eifer widmen |
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| ๒๕๖๕ | นักธรรมชั้นโท | สุขกามานิ ภูตานิ โย ทณฺเฑน วิหึสติ อตฺตโน สุขเมสาโน เปจฺจ โส น ลภเต สุขํ Alle Wesen begehren Glück. Wer sie, sein eigenes Glück suchend, mit Gewalt verletzt, findet nach dem Tode kein Glück |
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| ๒๕๖๕ | ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม | ปาปานํ อกรณํ สุขํ Nichts Böses zu tun bringt Glück |
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| ๒๕๖๕ | ธรรมศึกษาชั้นตรี มัธยม | สีลํ โลเก อนุตฺตรํ Sittlichkeit ist das Höchste in der Welt |
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| ๒๕๖๕ | ธรรมศึกษาชั้นตรี อุดม | ททมาโน ปิโย โหติ Der Gebende ist beliebt |
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| ๒๕๖๕ | ธรรมศึกษาชั้นโท มัธยม | ยสํ ลทฺธาน ทุมฺเมโธ อนตฺถํ จรติ อตฺตโน อตฺตโน จ ปเรสญฺจ หึสาย ปฏิปชฺชติ Ein Mensch von geringer Weisheit, der zu Ansehen gelangt ist, handelt zu seinem eigenen Schaden und so, dass er sich und andere verletzt |
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| ๒๕๖๔ | นักธรรมชั้นโท | อตฺตานญฺเจ ตถา กยิรา ยถญฺญมนุสาสติ สุทนฺโต วต ทเมถ อตฺตา หิ กิร ทุทฺทโม Wie man andere belehrt, so soll man selbst handeln. Wer sich selbst wohl gezähmt hat, mag andere zähmen; denn, so heißt es, das Selbst ist schwer zu zähmen |
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| ๒๕๖๓ | ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม | สติมโต สทา ภทฺทํ Der Achtsame gedeiht allezeit |
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| ๒๕๖๓ | ธรรมศึกษาชั้นตรี มัธยม | ปุญฺญานิ ปรโลกสฺมึ ปติฏฺฐา โหนฺติ ปาณินํ Verdienst ist die Stütze der Wesen in der nächsten Welt |
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| ๒๕๖๓ | ธรรมศึกษาชั้นโท ประถม | ขนฺติโก เมตฺตวา ลาภี ยสสฺสี สุขสีลวา ปิโย เทวมนุสฺสานํ มนาโป โหติ ขนฺติโก Der Geduldige gilt als liebevoll, er hat Gewinn, Ansehen und stets Glück; der Geduldige ist Göttern und Menschen lieb und angenehm |
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| ๒๕๖๓ | ธรรมศึกษาชั้นโท มัธยม | อตฺตานเมว ปฐมํ ปฏิรูเป นิเวสเย อถญฺญมนุสาเสยฺย น กิลิสฺเสยฺย ปณฺฑิโต Der Weise soll sich zuerst selbst im Rechten festigen und erst dann andere belehren; so wird er nicht befleckt |
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| ๒๕๖๑ | ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม | ททมาโน ปิโย โหติ Der Gebende ist beliebt |
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อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.
อธิบายบทตั้งZur Erklärung: Der Spruch lehrt, dass jeder, der andere unterweisen will, zuerst selbst üben soll, was er lehrt, denn eine Lehre hat Gewicht, wenn der Lehrende sie wirklich lebt; und er erinnert daran, dass es schwerer ist, sich selbst zu schulen, als anderen zu sagen, was sie tun sollen.
ขยายความบทตั้งIm Dhammapada betrifft dieser Spruch den Älteren Padhānikatissa. Er ermahnte die jungen Mönche, sich eifrig zu bemühen, schlief aber selbst zu der Zeit, in der er hätte üben sollen. Dadurch bekamen jene Mönche nicht genug Ruhe und machten in ihrer Übung keine Fortschritte. Der Buddha lehrte daraufhin, dass ein Lehrer sich zuerst selbst dazu bringen solle, das zu tun, was er lehrt. Diese Geschichte zeigt, dass Lehren ohne eigenes Tun nicht nur fruchtlos bleibt, sondern anderen sogar Schwierigkeiten bereiten kann.
ขยายความบทตั้งDie Selbstschulung ist schwer, weil wir die Fehler anderer leicht sehen, unsere eigenen aber nur schwer, und weil die Gewohnheiten des Geistes sich gegen Veränderung sträuben. Andere aufzufordern, eine schlechte Gewohnheit aufzugeben, kostet nur Worte; diese Gewohnheit selbst aufzugeben, erfordert Geduld, Achtsamkeit und beständige Anstrengung. Wer sich selbst geschult hat, versteht, wie schwer Veränderung ist, und kann andere mit Einfühlung und gutem Erfolg anleiten.
ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Wer Prioritäten zu setzen weiß, vernachlässigt sein eigenes Wohl nicht, nämlich sich selbst in Wissen, Güte und der Befreiung vom Leid zu entwickeln, nur weil er so sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist, dass er selbst Schaden nimmt. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:
อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: „Vernachlässigen“ heißt hier, etwas verkommen zu lassen oder aufzugeben, und „das eigene Wohl“ meint das wahre Wohl des Lebens: sich selbst in Wissen, Güte und Befreiung vom Leid zu entwickeln. Der Spruch lehrt, Prioritäten zu setzen und die eigene Hauptaufgabe nicht für andere Dinge aufzugeben, bis man selbst Schaden nimmt.
อธิบายบทเชื่อม ๑Im Dhammapada betrifft dieser Spruch den Älteren Attadattha. Als der Buddha ankündigte, er werde ins Parinibbāna eingehen, versammelten sich viele Mönche um ihn, doch der Ältere beschloss, seine Übung zu beschleunigen, um zuvor die Frucht zu erlangen. Der Buddha lobte ihn und sagte, die Übung gemäß dem Dhamma sei die wahre Verehrung des Lehrers. Diese Geschichte zeigt, dass das „eigene Wohl“ im Spruch weder materiellen Gewinn noch Selbstsucht meint, sondern die Erfüllung der eigenen wichtigen Aufgabe.
อธิบายบทเชื่อม ๑Dennoch lehrt der Spruch nicht, die Hilfe für andere zu vernachlässigen. Der Buddhismus lehrt das eigene Wohl und das Wohl anderer, doch wer sich selbst noch nicht entwickelt hat, kann anderen nur begrenzt helfen, so wie jemand, der nicht schwimmen kann, einen Ertrinkenden kaum retten kann. Die Selbstentwicklung ist daher die Grundlage wirksamer und nachhaltiger Hilfe für andere.
ประโยคสะพาน + ที่มา ๒Will ein Mensch andere anleiten und belehren, selbst aber nicht nach dem leben, was er lehrt, so wird er getadelt und verliert sein Ansehen. Festigt er sich aber zuerst im Guten, so haben seine Worte Gewicht, und er selbst bleibt unbefleckt. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:
อธิบายบทเชื่อม ๒Zur Erklärung: „Das Angemessene“ bedeutet Verhalten und Tugenden, die der eigenen Stellung und dem, was man lehren will, entsprechen, und „nicht befleckt“ heißt, nicht getadelt zu werden, seinen Ruf nicht zu verlieren und nicht im Herzen beunruhigt zu sein. Der Spruch lehrt die richtige Reihenfolge: zuerst sich selbst verbessern, dann andere lehren.
อธิบายบทเชื่อม ๒Im Dhammapada betrifft dieser Spruch Upananda, der schön über Genügsamkeit und Zufriedenheit predigen konnte, selbst aber gierig nach Bedarfsgegenständen war. Als die Wahrheit ans Licht kam, wurde er getadelt. Der Buddha lehrte daraufhin, der Weise solle sich zuerst selbst im Angemessenen festigen. Diese Geschichte zeigt, dass die Fähigkeit zu reden oder zu lehren, wenn sie nicht vom Verhalten getragen wird, den Lehrenden selbst befleckt.
อธิบายบทเชื่อม ๒Dieser Spruch steht dem Spruch „Wie man andere unterweist, so soll man selbst handeln“ nahe, betont aber die Wirkung auf den Lehrenden: seine Befleckung oder sein reines Gewissen. Wer sich zuerst selbst im Guten festigt, kann beim Lehren mit Überzeugung sprechen, ohne zu fürchten, dass die Zuhörer sein eigenes Verhalten in Frage stellen, und seine Lehre hat Gewicht und Glaubwürdigkeit.
ตัวอย่างในชีวิตIm Alltag fällt es Eltern, die möchten, dass ihre Kinder lesen, selbst aber den ganzen Tag am Handy sind, schwer, ihre Kinder zu lehren. Ein Lehrer, der Pünktlichkeit lehrt, sollte zuerst selbst pünktlich zum Unterricht kommen. Ein Vorgesetzter, der von seinen Mitarbeitern Ehrlichkeit verlangt, muss selbst als Vorbild ehrlich sein. Das Vorleben ist daher eine wirkungsvollere Art des Lehrens als Worte.
สรุปZusammenfassend: Wer andere zum Guten ermutigen möchte, sollte daher damit beginnen, sich selbst ernsthaft zu schulen, und wenn er es kann, andere mit Verständnis und Güte anleiten. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:
ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.