ชุดตัวอย่างเรียงความแก้กระทู้ธรรม (ข้อสอบสนามหลวงปีเก่า) กลับหน้าฝึกแต่งกระทู้
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ตัวอย่างเรียงความแก้กระทู้ธรรม

ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม

จากข้อสอบสนามหลวงปีเก่า ๕ ข้อ · ภาษาเยอรมัน
ข้อพ.ศ.กระทู้ตั้งบทเชื่อม
๑๒๕๖๘ สุขํ ยาว ชรา สีลํ๑
๒๒๕๖๖ ปาปานํ อกรณํ สุขํ๑
๓๒๕๖๕ ปาปานํ อกรณํ สุขํ๑
๔๒๕๖๓ สติมโต สทา ภทฺทํ๑
๕๒๕๖๑ ททมาโน ปิโย โหติ๑

วิธีใช้: อ่านกระทู้ตั้งแล้วลองวางโครงเรื่องด้วยตนเองก่อน จึงเปิดดูตัวอย่าง สังเกตลำดับ: บทตั้ง → อารัมภบท → อธิบายบทตั้ง → ขยายความ → ประโยคสะพานและบทเชื่อม (บอกคัมภีร์ที่มา) → อธิบายบทเชื่อม → ตัวอย่างในชีวิต → สรุปพร้อมยกบทตั้ง → ปิดท้าย

ตัวอย่างเรียบเรียงโดยระบบจากคำอธิบายพุทธศาสนสุภาษิต บทเชื่อมเลือกจากสุภาษิตที่โจทย์กำหนดให้ (ธรรมศึกษา) หรือจากสุภาษิตในหนังสือของชั้นนั้นที่เนื้อความเข้ากัน (นักธรรม) ผู้สอบควรเรียบเรียงด้วยสำนวนของตนเอง และจำบาลีกับคัมภีร์ที่มาให้ถูกต้อง

พิมพ์จากระบบสนับสนุนการออกข้อสอบ · 01/10/2569

ข้อ ๑ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๘ ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม · บทเชื่อม ๑ บท (เลือกจากที่โจทย์กำหนด) · ประมาณ ๖๘๒ คำ
โจทย์: สุขํ ยาว ชรา สีลํ. ศีลนำสุขมาให้ตราบเท่าชรา. แต่งอธิบายให้สมเหตุสมผล โดยใช้สุภาษิตที่สนามหลวงแผนกธรรม กำหนดมาให้จำนวน ๓ สุภาษิตข้างล่างนี้มาประกอบอ้างอิงเพียง ๑ สุภาษิต และสุภาษิตที่อ้างมานั้น ควรอธิบายเชื่อมความให้สมกับเรื่องในกระทู้ตั้ง ในชั้นนี้กำหนดให้เขียนลงในกระดาษใบตอบตั้งแต่ ๒ หน้า (เว้นบรรทัด) ขึ้นไป สีลํ รกฺเขยฺย เมธาวี. ปราชญ์พึงรักษาศีล คัมภีร์ที่มา : ขุททกนิกาย อิติวุตตกะ (ขุ.อิติ.) ปาปานํ อกรณํ สุขํ การไม่ทำบาป นำสุขมาให้ คัมภีร์ที่มา : ขุททกนิกาย ธรรมบท (ขุ.ธ.) กลฺยาณการี กลฺยาณํ ปาปการี จ ปาปกํ ทำดีได้ดี ทำชั่วได้ชั่ว คัมภีร์ที่มา : สังยุตตนิกาย สคาถวรรค (สํ.ส.)
Sukhaṃ yāva jarā sīlaṃ
Sittlichkeit bringt Glück bis ins hohe Alter
(Khuddaka Nikāya, Dhammapada 25/59)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: Er lehrt, dass das Einhalten der Tugendregeln in jeder Lebensphase, von der Jugend bis ins Alter, eine Ursache von Glück ist. Eine Art des Glücks aus der Sittlichkeit ist die innere Ruhe, zu wissen, dass man kein Unrecht getan und anderen nicht geschadet hat. Im Nāga Vagga des Dhammapada erscheint dieser Spruch zusammen mit der Lehre, dass fest gegründetes Vertrauen, das Erlangen von Weisheit und das Nicht-Tun von Üblem allesamt Glück bringen.

ขยายความบทตั้งSittlichkeit bringt auf mehrere Weisen Glück. Wer nicht schadet, nicht stiehlt, kein sexuelles Fehlverhalten begeht, nicht lügt und keine berauschenden Getränke trinkt, die zu Achtlosigkeit führen, verursacht durch diese Handlungen keine Schwierigkeiten. Wenn er sich an sein eigenes Verhalten erinnert, hat er Grund, sich wohlzufühlen, und muss kein Unrecht verbergen, das er nicht getan hat. Zudem helfen Ehrlichkeit und das Nicht-Ausnutzen anderer, Vertrauen im Zusammenleben aufzubauen.

ขยายความบทตั้งDas Einhalten der Tugendregeln bedeutet jedoch nicht, dass das Leben ganz ohne Leid oder Probleme wäre. Ein sittlicher Mensch kann dennoch krank werden, Verluste erleiden oder Enttäuschungen erleben. Aber die Sittlichkeit verhindert, dass er seine Schwierigkeiten durch eigenes Fehlverhalten vergrößert, und gibt ihm einen Grundsatz für ein ehrliches Leben. Auch wenn sich der Körper mit dem Alter verändert, bleibt die innere Ruhe, die aus gutem Verhalten kommt, wertvoll.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Der Weise weiß, was nützt und was schadet. Darum bewahrt er die Sittlichkeit rein und übertritt keine Vorschrift um eines kleinen Vorteils willen. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Itivuttaka:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: „Der Weise“ ist jemand, der Weisheit besitzt und zu erwägen weiß, was nützlich und was schädlich ist. „Soll seine Sittlichkeit hüten“ heißt, er soll Körper und Sprache gemäß den Übungsregeln, die er einhält, gezügelt halten. Der Spruch lehrt den Weisen, die Bedeutung guten Verhaltens zu erkennen und die Tugendregeln bewusst, mit Verständnis ihres Nutzens, einzuhalten, statt anderen bloß zu folgen, ohne den Grund zu kennen.

อธิบายบทเชื่อม ๑Im Sukhapatthanā Sutta sagte der Buddha, dass der Weise, der drei Arten von Glück wünscht, seine Sittlichkeit hüten soll. Es sind dies Lob, der Erwerb von Wohlstand und die Wiedergeburt im Himmel nach dem Tod. Diese Lehre zeigt, dass Sittlichkeit Nutzen in der Gegenwart wie in der Zukunft fördert. Der Weise sollte daher die Folgen seines Verhaltens weitsichtig erwägen und das Richtige nicht für momentanes Vergnügen oder unmittelbaren Vorteil aufgeben.

อธิบายบทเชื่อม ๑Was das Lob betrifft, sind Ehrlichkeit und Nicht-Schädigen ein Verhalten, das die Weisen loben, und sie helfen, Vertrauen im Zusammenleben aufzubauen. Was den Wohlstand betrifft, bilden Unbestechlichkeit und Sorgfalt eine Grundlage, die einen ehrlichen Lebensunterhalt und den Schutz des eigenen Besitzes fördert; ein gesichertes Leben braucht auch Fleiß, Können und angemessenes Ausgeben. Die Wiedergeburt im Himmel ist der zukünftige Nutzen, von dem die Lehrrede spricht. Der Weise sieht daher den Wert der Sittlichkeit sowohl als ein Gutes, das zu üben ist, als auch als eine Ursache von Glück, die aufzubauen ist.

ตัวอย่างในชีวิตIm Alltag hat eine Familie, deren Mitglieder ehrlich zueinander sind, einander nicht schaden und einander nicht täuschen, eine gute Grundlage des Vertrauens. Wer keinen Alkohol trinkt, gibt kein Geld für das Trinken aus und verursacht keine Schwierigkeiten durch eigene Trunkenheit. Ein Schüler, der Freunden nichts stiehlt und nicht lügt, muss solches Unrecht nicht verbergen. Wenn er erwachsen wird und sein gutes Verhalten beibehält, kann er der nächsten Generation ein gutes Vorbild sein.

สรุปZusammenfassend: Wer Glück wünscht, sollte sich daher darin üben, die Tugendregeln als normale Lebensweise einzuhalten, sie nicht zu vernachlässigen, nur weil niemand zusieht, und sein eigenes Verhalten regelmäßig zu prüfen. Macht er einen Fehler, sollte er ihn zugeben, korrigieren und darauf achten, ihn nicht zu wiederholen. Das beständige Einhalten der Tugendregeln schafft die Ursachen für innere Ruhe und friedliches Zusammenleben, die von heute an bis ins Alter wertvoll sind. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Sukhaṃ yāva jarā sīlaṃ
Sittlichkeit bringt Glück bis ins hohe Alter

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.

ข้อ ๒ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๖ ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม · บทเชื่อม ๑ บท (เลือกจากที่โจทย์กำหนด) · ประมาณ ๕๖๓ คำ
โจทย์: ปาปานํ อกรณํ สุขํ. การไม่ทำบาป นำสุขมาให้. แต่งอธิบายความให้สมเหตุสมผล โดยใช้สุภาษิตที่สนามหลวงแผนกธรรมกำหนดมาให้ จำนวน ๓ สุภาษิตข้างล่างนี้ มาประกอบอ้างอิงเพียง ๑ สุภาษิต และสุภาษิตที่อ้างมานั้น ควรอธิบายเชื่อมความให้ สมกับเรื่องในกระทู้ตั้ง ในชั้นนี้ กำหนดให้เขียนลงในกระดาษใบตอบตั้งแต่ ๒ หน้า (เว้นบรรทัด) ขึ้นไป ปาปานิ ปริวชฺชเย. พึงละเว้นบาปทั้งหลาย คัมภีร์ที่มา: ขุททกนิกาย ธรรมบท ทุกฺโข ปาปสฺส อุจฺจโย. ความสั่งสมบาป นำทุกข์มาให้. คัมภีร์ที่มา: ขุททกนิกาย ธรรมบท สุกรํ สาธุนา สาธุ. ความดี อันคนดีทำง่าย. คัมภีร์ที่มา: ขุททกนิกาย ธรรมบท
Pāpānaṃ akaraṇaṃ sukhaṃ
Nichts Böses zu tun bringt Glück
(Khuddaka Nikāya, Dhammapada 25/59)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: Dieser Spruch lehrt, dass das Nichttun des Bösen Glück bringt. Die Worte „das Nichttun des Bösen“ bezeichnen das Sich-Enthalten von allem Bösen, in Körper, Rede und Geist. „Glück“ bezeichnet hier das Wohlbefinden von Körper und Geist, die Unbeschwertheit, bei der man nichts zu fürchten und um nichts besorgt zu sein braucht. Dieses Wort des Buddha zeigt, dass Glück nicht notwendigerweise aus dem Besitz von Dingen entsteht, sondern auch daraus entstehen kann, dass man nichts Schlechtes tut.

ขยายความบทตั้งDas Glück, das aus dem Nichttun des Bösen entsteht, ist ein tiefes und beständiges Glück. Wer nichts Böses tut, schläft ruhig, muss nicht fürchten, dass eine Verfehlung aufgedeckt wird, muss anderen nicht misstrauen und muss nicht lügen, um eine Verfehlung zu verbergen; darum ist sein Herz leicht und unbeschwert. Umgekehrt ist das Herz dessen, der Böses tut, selbst wenn er bekommt, was er will, von Angst, Scham und Reue erhitzt. Im Dhammapada erscheint dieses Wort des Buddha zusammen mit den Aussagen: Sittlichkeit bringt Glück bis ins Alter, fest gegründetes Vertrauen bringt Glück, das Erlangen von Weisheit bringt Glück. Dies zeigt, dass das Nichttun des Bösen die Grundlage allen Glücks ist.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Wer stets achtsam alles Böse meidet, dessen Leben bleibt vor Unheil bewahrt, anders als jemand, der sich leichtsinnig dem Bösen nähert und darum leicht strauchelt. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: Dieser Spruch lehrt, dass man alles Böse meiden soll. Das Wort „meiden“ bedeutet, sich fernzuhalten, sich nicht zu nähern und nicht zu handeln. „Alles Böse“ bezeichnet jede Art von Bösem, ob klein oder groß, in Körper, Rede und Geist. Dieses Buddha-Wort ist eine unmittelbare Lehre: Wer sich selbst liebt und Glück ersehnt, sollte jede Art von Bösem sorgfältig meiden.

อธิบายบทเชื่อม ๑Im Dhammapada gebraucht der Buddha folgenden Vergleich: So wie ein Kaufmann mit viel Reichtum, aber wenigen Begleitern einen gefährlichen Weg meidet und wie jemand, der das Leben liebt, Gift meidet, so soll man alles Böse meiden. Ein Kaufmann, der weiß, auf welchem Weg Räuber lauern, geht diesen Weg nicht, denn er weiß, dass er Besitz und Leben verlieren könnte. Wer weiß, was Gift ist, berührt es nicht, denn er weiß, dass er daran sterben könnte. Das Böse ist wie ein Weg voller Räuber und wie Gift; wer es durchschaut, hält sich von Anfang an fern und wartet nicht, bis er in Gefahr geraten ist.

ตัวอย่างในชีวิตIm wirklichen Leben ist ein Schüler, der die Prüfung mit seinen eigenen Fähigkeiten schreibt, auch wenn er keine sehr hohe Punktzahl erreicht, innerlich ruhig und stolz auf sich selbst, anders als jemand, der abschreibt und ständig fürchten muss, ertappt zu werden. Ein Angestellter, der ehrlich arbeitet und keine Bestechung annimmt, lebt friedlich und muss keine Überprüfung fürchten. Ehepartner, die einander treu sind, leben in Vertrauen und Glück zusammen.

สรุปZusammenfassend: Wer wahres Glück sucht, sollte daher damit beginnen, nichts Böses zu tun, selbst wenn niemand zusieht; denn das Glück aus dem Nichttun des Bösen ist ein Glück, das man nicht mit Besitz erkaufen muss und das einem niemand wegnehmen kann. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Pāpānaṃ akaraṇaṃ sukhaṃ
Nichts Böses zu tun bringt Glück

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.

ข้อ ๓ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๕ ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม · บทเชื่อม ๑ บท (เลือกจากที่โจทย์กำหนด) · ประมาณ ๕๖๗ คำ
โจทย์: ปาปานํ อกรณํ สุขํ. การไม่ทำบาปก็สุข แต่งอธิบายให้สมเหตุสมผล โดยใช้สุภาษิตที่สนามหลวงแผนกธรรมกำหนดมาให้ จำนวน ๓ สุภาษิตข้างล่างนี้ มาประกอบอ้างอิง เพียง ๑ สุภาษิต และสุภาษิตที่อ้างมานั้น ควรอธิบายเชื่อมความให้สมกับเรื่องในกระทู้ตั้ง ในชั้นนี้ กำหนดให้เขียนลงในกระดาษใบตอบตั้งแต่แต่ ๒ หน้า (เว้นบรรทัด) ขึ้นไป ปาปานิ ปริวชฺชเย. พึงละเว้นบาปทั้งหลาย คัมภีร์ที่มา : ขุททกนิกาย ธรรมบท ทุกฺโข ปาปสฺส อุจฺจโย. ความสั่งสมบาป นำทุกข์มาให้ คัมภีร์ที่มา : ขุททกนิกาย ธรรมบท กลฺยาณการี กลฺยาณํ ปาปการี จ ปาปกํ. ทำดีได้ดี ทำชั่วได้ชั่ว. คัมภีร์ที่มา : สังยุตตนิกาย สคาถวรรค, ขุททกนิกาย ชาดก ทุกนิบาต
Pāpānaṃ akaraṇaṃ sukhaṃ
Nichts Böses zu tun bringt Glück
(Khuddaka Nikāya, Dhammapada 25/59)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: Dieser Spruch lehrt, dass das Nichttun des Bösen Glück bringt. Die Worte „das Nichttun des Bösen“ bezeichnen das Sich-Enthalten von allem Bösen, in Körper, Rede und Geist. „Glück“ bezeichnet hier das Wohlbefinden von Körper und Geist, die Unbeschwertheit, bei der man nichts zu fürchten und um nichts besorgt zu sein braucht. Dieses Wort des Buddha zeigt, dass Glück nicht notwendigerweise aus dem Besitz von Dingen entsteht, sondern auch daraus entstehen kann, dass man nichts Schlechtes tut.

ขยายความบทตั้งDas Glück, das aus dem Nichttun des Bösen entsteht, ist ein tiefes und beständiges Glück. Wer nichts Böses tut, schläft ruhig, muss nicht fürchten, dass eine Verfehlung aufgedeckt wird, muss anderen nicht misstrauen und muss nicht lügen, um eine Verfehlung zu verbergen; darum ist sein Herz leicht und unbeschwert. Umgekehrt ist das Herz dessen, der Böses tut, selbst wenn er bekommt, was er will, von Angst, Scham und Reue erhitzt. Im Dhammapada erscheint dieses Wort des Buddha zusammen mit den Aussagen: Sittlichkeit bringt Glück bis ins Alter, fest gegründetes Vertrauen bringt Glück, das Erlangen von Weisheit bringt Glück. Dies zeigt, dass das Nichttun des Bösen die Grundlage allen Glücks ist.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Wer sich selbst liebt und nach Glück strebt, sollte alles Böse meiden, ob klein oder groß, in Taten, Worten und Gedanken, sich ihm nicht nähern und es nicht tun. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: Dieser Spruch lehrt, dass man alles Böse meiden soll. Das Wort „meiden“ bedeutet, sich fernzuhalten, sich nicht zu nähern und nicht zu handeln. „Alles Böse“ bezeichnet jede Art von Bösem, ob klein oder groß, in Körper, Rede und Geist. Dieses Buddha-Wort ist eine unmittelbare Lehre: Wer sich selbst liebt und Glück ersehnt, sollte jede Art von Bösem sorgfältig meiden.

อธิบายบทเชื่อม ๑Im Dhammapada gebraucht der Buddha folgenden Vergleich: So wie ein Kaufmann mit viel Reichtum, aber wenigen Begleitern einen gefährlichen Weg meidet und wie jemand, der das Leben liebt, Gift meidet, so soll man alles Böse meiden. Ein Kaufmann, der weiß, auf welchem Weg Räuber lauern, geht diesen Weg nicht, denn er weiß, dass er Besitz und Leben verlieren könnte. Wer weiß, was Gift ist, berührt es nicht, denn er weiß, dass er daran sterben könnte. Das Böse ist wie ein Weg voller Räuber und wie Gift; wer es durchschaut, hält sich von Anfang an fern und wartet nicht, bis er in Gefahr geraten ist.

ตัวอย่างในชีวิตIm wirklichen Leben ist ein Schüler, der die Prüfung mit seinen eigenen Fähigkeiten schreibt, auch wenn er keine sehr hohe Punktzahl erreicht, innerlich ruhig und stolz auf sich selbst, anders als jemand, der abschreibt und ständig fürchten muss, ertappt zu werden. Ein Angestellter, der ehrlich arbeitet und keine Bestechung annimmt, lebt friedlich und muss keine Überprüfung fürchten. Ehepartner, die einander treu sind, leben in Vertrauen und Glück zusammen.

สรุปZusammenfassend: Wer wahres Glück sucht, sollte daher damit beginnen, nichts Böses zu tun, selbst wenn niemand zusieht; denn das Glück aus dem Nichttun des Bösen ist ein Glück, das man nicht mit Besitz erkaufen muss und das einem niemand wegnehmen kann. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Pāpānaṃ akaraṇaṃ sukhaṃ
Nichts Böses zu tun bringt Glück

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.

ข้อ ๔ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๓ ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม · บทเชื่อม ๑ บท (เลือกจากที่โจทย์กำหนด) · ประมาณ ๘๑๕ คำ
โจทย์: ผู้มีสติ มีความเจริญทุกเมื่อ ---------------------------------------- แต่งอธิบายให้สมเหตุสมผล โดยอ้างสุภาษิตที่สนามหลวงแผนกธรรมกำหนดให้จำนวน 3 สุภาษิตนี้ มาประกอบ 1 สุภาษิตและสุภาษิตที่อ้างมานั้น ควรอธิบายเรียงเชื่อมความให้ติดต่อสมเรื่องกับกระทู้ตั้ง ในชั้นนี้ กำหนดให้เขียนลงในใบตอบ ตั้งแต่ 2 หน้า(เว้นบรรทัด)ขึ้นไป ให้เวลา 3 ชั่วโมง ททํ มิตฺตานิ คนฺถติ ผู้ให้ย่อมผูกไมตรีไว้ได้ ที่มา สุตตันตปิฎก สังยุตตนิกาย สคาถวรรค สติ โลกสฺมิ ชาคโร. สติเป็นธรรมเครื่องตื่นอยู่ในโลก ที่มา สุตตันตปิฎก สังยุตตนิกาย สคาถวรรค สติมโต สุเว เสยฺโย. คนมีสติ เป็นผู้ประเสริฐทุกวัน ที่มา สุตตันตปิฎก สังยุตตนิกาย สคาถวรรค
Satimato sadā bhaddaṃ
Der Achtsame gedeiht allezeit
(Saṃyutta Nikāya, Sagāthāvagga 15/306)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: Die Worte „wer achtsam ist“ bezeichnen jemanden, der sich erinnert, stets bewusst ist und weder im Denken noch im Sprechen noch im Handeln unaufmerksam ist. „Gedeihen“ bezeichnet das Gute, die Sicherheit und den Fortschritt. Dieser Spruch lehrt, dass der Achtsame stets Gedeihen findet; das heißt, in welcher Lage er sich auch befindet, die Achtsamkeit führt ihn immer zum Guten.

ขยายความบทตั้งDie Achtsamkeit ist ein Dhamma von großem Nutzen, denn sie ist die Grundlage alles Guten. Das Geben braucht Achtsamkeit, damit man richtig und angemessen gibt; das Bewahren der Sittlichkeit braucht Achtsamkeit, damit man sie nicht unbedacht übertritt; die Arbeit braucht Achtsamkeit, damit man keine Fehler macht; und auch das Lernen braucht Achtsamkeit, damit man sich den Stoff merken und ihn verstehen kann. Wer Achtsamkeit besitzt, gleicht daher jemandem, der mit einer Lampe durch die Dunkelheit geht: Er sieht den Weg deutlich, stolpert nicht und verirrt sich nicht. Deshalb kann ihm zu jeder Zeit Gedeihen zuteilwerden.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Wer sein Herz mit Achtsamkeit lenkt, dessen Geist bleibt wach für Gut und Böse, selbst wenn der Körper schläft, während jemand ohne Achtsamkeit einem Schlafenden gleicht, auch wenn seine Augen offen sind. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Saṃyutta Nikāya, Sagāthāvagga:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: Dieser Spruch „sati lokasmi jāgaro“, übersetzt „Achtsamkeit ist das Dhamma, das in der Welt wach hält.“, bedeutet, dass die Achtsamkeit den Geist ermahnt, das Leben ohne Nachlässigkeit zu führen, nicht unaufmerksam zu sein und das Tun des Guten nicht zu vernachlässigen. Das Wort „Achtsamkeit“ (sati) bezeichnet das Sich-Erinnern, das Nicht-Abschweifen und das Halten des Geistes bei der Tätigkeit, die man ausübt; sie hilft, sich an seine Pflichten zu erinnern, an das, was man tun soll, und an das, was man meiden soll. Wer Achtsamkeit besitzt, gleicht daher einem Wachenden, denn er lässt sein Leben nicht in Nachlässigkeit dahintreiben.

อธิบายบทเชื่อม ๑Der Schlaf ist hier nicht der natürliche Schlaf, sondern ein Bild für Nachlässigkeit, Unaufmerksamkeit und das Verfallensein an verschiedene Dinge, bis man seine Pflichten vergisst und das Richtige vernachlässigt. Ein Mensch, dessen Geist so schläft, wird leicht von den Befleckungen überwältigt, wie ein Haus, dessen Wächter schläft, sodass Diebe die Gelegenheit haben, einzudringen und zu stehlen. Die Achtsamkeit gleicht daher einem Wächter, der das Tor des Geistes bewacht und davor warnt, sich unbedacht von den Gemütsregungen mitreißen zu lassen. Wenn Gier, Hass oder Verblendung entstehen, hilft die Achtsamkeit, sich daran zu erinnern, dass man den Geist hüten soll, und schafft die Gelegenheit, mit Weisheit zu erwägen und Worte oder Handlungen zurückzuhalten, die Schaden anrichten könnten.

อธิบายบทเชื่อม ๑Ein Grundsatz des Dhamma, der mit dieser Erklärung übereinstimmt, findet sich im Jāgarasutta, wo es heißt: Wenn die fünf Fähigkeiten (indriya) wach sind, gelten die fünf Hindernisse (nīvaraṇa) als schlafend, und wenn die fünf Hindernisse schlafen, gelten die fünf Fähigkeiten als wach. Die fünf Fähigkeiten sind Vertrauen (saddhā), Tatkraft (viriya), Achtsamkeit (sati), Sammlung (samādhi) und Weisheit (paññā); sie sind wichtige Dhammas, die die Entwicklung des Geistes fördern. Die fünf Hindernisse sind kāmacchanda, das Gefallen an den Sinnesfreuden, byāpāda, der Gedanke, anderen Böses zu wollen, thīnamiddha, Niedergeschlagenheit und Trägheit, uddhaccakukkucca, Zerstreutheit und Unruhe des Geistes, und vicikicchā, zweifelndes Schwanken; sie sind Dhammas, die den Geist daran hindern, im Guten voranzuschreiten. Das Wachsein der Fähigkeiten und das Schlafen der Hindernisse ist daher ein Bild, das ein Leben mit heilsamen Dhammas (kusala) darstellt, ohne dass man sich von unheilsamen Dhammas (akusala) überwältigen lässt.

อธิบายบทเชื่อม ๑Der Kommentar zum Jāgarasutta erklärt, dass jemand, der mit den fünf Fähigkeiten ausgestattet ist, selbst wenn er schläft, als wach gilt, weil er nicht nachlässig ist und mit Heilsamem verbunden ist; wer hingegen mit den fünf Hindernissen behaftet ist, gilt selbst in anderen Körperhaltungen als schlafend, weil er nachlässig ist und mit Unheilsamem verbunden ist. Die Aussage „selbst wenn er schläft, gilt er als wach“ bedeutet daher, im Sinne des Dhamma nicht nachlässig zu sein; sie bedeutet nicht, dass man im Schlaf die Ereignisse oder Gefahren um sich herum ständig wahrnimmt.

ตัวอย่างในชีวิตIm wirklichen Leben gibt ein achtsamer Händler nicht verschwenderisch Geld aus, versteht zu sparen und lässt sich nicht von übertriebenen Anlageversprechen blenden; so bleibt sein Geschäft stabil. Ein Handwerker, der achtsam mit Maschinen arbeitet, arbeitet ordentlich und sicher. Ein Schüler, der beim Schreiben einer Prüfung achtsam ist, liest die Fragen sorgfältig und beantwortet sie nicht aus Flüchtigkeit falsch. Wer hingegen keine Achtsamkeit hat, kann, so begabt er auch sein mag, Fehler machen, die Schaden anrichten.

สรุปZusammenfassend: Wer Gedeihen im Leben ersehnt, sollte daher seine Achtsamkeit stärken und sich bei jeder Tätigkeit stets bewusst sein; denn die Achtsamkeit ist ein Schutz und das Tor zu allem Gedeihen. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Satimato sadā bhaddaṃ
Der Achtsame gedeiht allezeit

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.

ข้อ ๕ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๑ ธรรมศึกษาชั้นตรี ประถม · บทเชื่อม ๑ บท · ประมาณ ๕๘๓ คำ
โจทย์: ผู้ให้ ย่อมเป็นที่รัก. ------------------- แต่งอธิบายให้สมเหตุสมผล อ้างสุภาษิตอื่นมาประกอบด้วย ๑ ข้อ และบอกชื่อคัมภีร์ที่มาแห่งสุภาษิตนั้นด้วย สุภาษิตที่อ้างมานั้น ต้องเรียงเชื่อมความให้สนิทติดต่อสมเรื่องกับกระทู้ตั้ง. ชั้นนี้ กำหนดให้เขียนลงในใบตอบ ตั้งแต่ ๒ หน้า (เว้นบรรทัด) ขึ้นไป ------------------- ให้เวลา ๓ ชั่วโมง
Dadamāno piyo hoti
Der Gebende ist beliebt
(Aṅguttara Nikāya, Pañcakanipāta 22/44)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: Die Worte „wer gibt“ bezeichnen in diesem Spruch einen Menschen, dem Opferbereitschaft zur Gewohnheit geworden ist und der bereit ist, das, was er hat, zum Nutzen anderer zu teilen. Die Worte „ist beliebt“ bedeuten, dass er Zuneigung, Wohlwollen und gute Wünsche von den Menschen in seiner Umgebung empfängt. Dieses Wort des Buddha weist auf ein Naturgesetz hin: Die Liebe anderer lässt sich weder einfordern noch erzwingen, sondern sie entsteht von selbst gegenüber dem, der gibt.

ขยายความบทตั้งWer gibt, ist beliebt, weil alle Menschen sich Glück wünschen und kein Leid wollen. Wer ihnen Glück bringt und ihnen aus Schwierigkeiten hilft, den lieben sie. Umgekehrt hat jemand, der nur nimmt, nie gibt und andere ständig übervorteilt, vielleicht Menschen um sich, so viel Besitz oder Macht er auch haben mag, doch nur, weil sie sich einen Vorteil erhoffen; ist der Vorteil dahin, gehen diese Menschen fort. Die Liebe, die aus aufrichtigem Geben entsteht, ist daher beständiger als eine Liebe, die mit Macht oder Vorteilen erkauft wird.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Wahres Glück kommt nicht unbedingt aus dem Besitz von Dingen, sondern daraus, nichts Böses zu tun. Wer sich in Taten, Worten und Gedanken des Bösen enthält, hat ein ruhiges Gewissen und nichts zu fürchten. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: Dieser Spruch lehrt, dass das Nichttun des Bösen Glück bringt. Die Worte „das Nichttun des Bösen“ bezeichnen das Sich-Enthalten von allem Bösen, in Körper, Rede und Geist. „Glück“ bezeichnet hier das Wohlbefinden von Körper und Geist, die Unbeschwertheit, bei der man nichts zu fürchten und um nichts besorgt zu sein braucht. Dieses Wort des Buddha zeigt, dass Glück nicht notwendigerweise aus dem Besitz von Dingen entsteht, sondern auch daraus entstehen kann, dass man nichts Schlechtes tut.

อธิบายบทเชื่อม ๑Das Glück, das aus dem Nichttun des Bösen entsteht, ist ein tiefes und beständiges Glück. Wer nichts Böses tut, schläft ruhig, muss nicht fürchten, dass eine Verfehlung aufgedeckt wird, muss anderen nicht misstrauen und muss nicht lügen, um eine Verfehlung zu verbergen; darum ist sein Herz leicht und unbeschwert. Umgekehrt ist das Herz dessen, der Böses tut, selbst wenn er bekommt, was er will, von Angst, Scham und Reue erhitzt. Im Dhammapada erscheint dieses Wort des Buddha zusammen mit den Aussagen: Sittlichkeit bringt Glück bis ins Alter, fest gegründetes Vertrauen bringt Glück, das Erlangen von Weisheit bringt Glück. Dies zeigt, dass das Nichttun des Bösen die Grundlage allen Glücks ist.

ตัวอย่างในชีวิตEltern zum Beispiel, die ihren Kindern ihr ganzes Leben lang Liebe, Fürsorge und Erziehung gegeben haben, sind ihren Kindern lieber als irgendjemand sonst. Ein älteres Geschwister, das Spielzeug oder Süßigkeiten mit dem jüngeren teilt und es in Gefahr beschützt, ist bei dem jüngeren beliebt. Ein Angestellter, der freundlich lächelt und mit Hilfsbereitschaft bedient, ist bei den Kunden beliebt. Schon ein Lächeln und freundliche Worte zu schenken, macht uns bei anderen beliebt, ohne dass wir auch nur das Geringste an Besitz aufwenden müssen.

สรุปZusammenfassend: Wer beliebt sein möchte, sollte sich daher stets fragen: Was habe ich heute anderen gegeben? Und er sollte fleißig geben, je nach Gelegenheit und nach seinen Kräften. Ein solches Geben ist sowohl Verdienst als auch der wahre Zauber des Menschen. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Dadamāno piyo hoti
Der Gebende ist beliebt

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.