ชุดตัวอย่างเรียงความแก้กระทู้ธรรม (ข้อสอบสนามหลวงปีเก่า) กลับหน้าฝึกแต่งกระทู้
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ตัวอย่างเรียงความแก้กระทู้ธรรม

ธรรมศึกษาชั้นโท มัธยม

จากข้อสอบสนามหลวงปีเก่า ๓ ข้อ · ภาษาเยอรมัน
ข้อพ.ศ.กระทู้ตั้งบทเชื่อม
๑๒๕๖๖ อตฺตทตฺถํ ปรตฺเถน พหุนาปิ น หาปเย อตฺตทตฺถมภิญฺญาย สทตฺถปสุโต สิยา๒
๒๒๕๖๕ ยสํ ลทฺธาน ทุมฺเมโธ อนตฺถํ จรติ อตฺตโน อตฺตโน จ ปเรสญฺจ หึสาย ปฏิปชฺชติ๒
๓๒๕๖๓ อตฺตานเมว ปฐมํ ปฏิรูเป นิเวสเย อถญฺญมนุสาเสยฺย น กิลิสฺเสยฺย ปณฺฑิโต๒

วิธีใช้: อ่านกระทู้ตั้งแล้วลองวางโครงเรื่องด้วยตนเองก่อน จึงเปิดดูตัวอย่าง สังเกตลำดับ: บทตั้ง → อารัมภบท → อธิบายบทตั้ง → ขยายความ → ประโยคสะพานและบทเชื่อม (บอกคัมภีร์ที่มา) → อธิบายบทเชื่อม → ตัวอย่างในชีวิต → สรุปพร้อมยกบทตั้ง → ปิดท้าย

ประโยคสะพานบทเชื่อมและคำอธิบายตัวอย่างในชีวิตสรุปและปิดท้าย

ตัวอย่างเรียบเรียงโดยระบบจากคำอธิบายพุทธศาสนสุภาษิต บทเชื่อมเลือกจากสุภาษิตที่โจทย์กำหนดให้ (ธรรมศึกษา) หรือจากสุภาษิตในหนังสือของชั้นนั้นที่เนื้อความเข้ากัน (นักธรรม) ผู้สอบควรเรียบเรียงด้วยสำนวนของตนเอง และจำบาลีกับคัมภีร์ที่มาให้ถูกต้อง

พิมพ์จากระบบสนับสนุนการออกข้อสอบ · 01/10/2569

ข้อ ๑ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๖ ธรรมศึกษาชั้นโท มัธยม · บทเชื่อม ๒ บท (เลือกจากที่โจทย์กำหนด) · ประมาณ ๙๑๓ คำ
โจทย์: อตฺตทตฺถํ ปรตฺเถน พหุนาปิ น หาปเย อตฺตทตฺถมภิญฺญาย สทตฺถปสุโต สิยา. บุคคลไม่ควรพล่าประโยชน์ของตน เพราะประโยชน์ผู้อื่นแม้มาก รู้จักประโยชน์ตนแล้ว พึงขวนขวายในประโยชน์ของตน. แต่งอธิบายความให้สมเหตุสมผล โดยใช้สุภาษิตที่สนามหลวงแผนกธรรมกำหนดมาให้ จำนวน ๕ สุภาษิตข้างล่างนี้ มาประกอบอ้างอิงเพียง ๒ สุภาษิต ห้ามอ้างสุภาษิตซ้ำข้อกัน และสุภาษิตที่อ้างมานั้น ควรอธิบายเชื่อมความให้สมกับเรื่องในกระทู้ตั้ง ในชั้นนี้ กำหนดให้เขียนลงในกระดาษใบตอบตั้งแต่ ๓ หน้า (เว้นบรรทัด) ขึ้นไป ยญฺหิ กิจฺจํ ตทปวิทฺธํ อกิจฺจํ ปน กยิรติ อุนฺนฬานํ ปมตฺตานํ เตสํ วฑฺฒนฺติ อาสวา. คนทอดทิ้งกิจที่ควรทำ ไปทำกิจที่ไม่ควรทำ เมื่อเขาถือตัวมัวประมาท อาสวะย่อมเจริญ. คัมภีร์ที่มา : ขุทฺทกนิกาย ธรรมบท ยสฺส ปาปํ กตํ กมฺมํ กุสเลน ปิถียติ โสมํ โลกํ ปภาเสติ อพฺภา มุตฺโตว จนฺทิมา. ผู้ใดทำกรรมชั่วแล้ว ละเสียได้ด้วยกรรมดี ผู้นั้นย่อมยังโลกนี้ให้สว่างเหมือนพระจันทร์พ้นจากเมฆหมอกฉะนั้น. คัมภีร์ที่มา : มัชฌิมนิกาย มัชฌิมปัณณาสก์ ยาทิสํ วปเต พีชํ ตาทิสํ ลภเต ผลํ กลฺยาณการี กลฺยาณํ ปาปการี จ ปาปกํ บุคคลหว่านพืชเช่นใด ย่อมได้ผลเช่นนั้น ผู้ทำกรรมดี ย่อมได้ผลดี ผู้กระทำกรรมชั่ว ย่อมได้ผลชั่ว. คัมภีร์ที่มา : สังยุตตนิกาย สคาถวรรค ชีวเตวาปิ สปฺปญฺโญ อปิ วิตฺตปริกฺขยา ปญฺญาย จ อลาเภน วิตฺตวาปิ น ชีวติ. ถึงสิ้นทรัพย์ ผู้มีปัญญาก็เป็นอยู่ได้ แต่อับปัญญาแม้มีทรัพย์ก็เป็นอยู่ไม่ได้. คัมภีร์ที่มา : ขุทฺทกนิกาย เถรคาถา โย จ วสฺสสตํ ชีเว ทุปฺปญฺโญ อสมาหิโต เอกาหํ ชีวิตํ เสยฺโย ปญฺญวนฺตสฺส ฌายิโน. ผู้ใดมีปัญญาทราม มีใจไม่มั่นคง พึงเป็นอยู่ตั้งร้อยปี ส่วนผู้มีปัญญาเพ่งพินิจ มีชีวิตอยู่เพียงวันเดียว ดีกว่า. คัมภีร์ที่มา : ขุทฺทกนิกาย ธรรมบท
Attadatthaṃ paratthenaBahunāpi na hāpaye
AttadatthamabhiññāyaSadatthapasuto siyā
Man soll das eigene Wohl nicht um des Wohles anderer willen vernachlässigen, sei es auch noch so groß. Wer sein eigenes Wohl erkannt hat, soll sich ihm mit Eifer widmen
(Khuddaka Nikāya, Dhammapada 25/37)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: „Vernachlässigen“ heißt hier, etwas verkommen zu lassen oder aufzugeben, und „das eigene Wohl“ meint das wahre Wohl des Lebens: sich selbst in Wissen, Güte und Befreiung vom Leid zu entwickeln. Der Spruch lehrt, Prioritäten zu setzen und die eigene Hauptaufgabe nicht für andere Dinge aufzugeben, bis man selbst Schaden nimmt.

ขยายความบทตั้งIm Dhammapada betrifft dieser Spruch den Älteren Attadattha. Als der Buddha ankündigte, er werde ins Parinibbāna eingehen, versammelten sich viele Mönche um ihn, doch der Ältere beschloss, seine Übung zu beschleunigen, um zuvor die Frucht zu erlangen. Der Buddha lobte ihn und sagte, die Übung gemäß dem Dhamma sei die wahre Verehrung des Lehrers. Diese Geschichte zeigt, dass das „eigene Wohl“ im Spruch weder materiellen Gewinn noch Selbstsucht meint, sondern die Erfüllung der eigenen wichtigen Aufgabe.

ขยายความบทตั้งDennoch lehrt der Spruch nicht, die Hilfe für andere zu vernachlässigen. Der Buddhismus lehrt das eigene Wohl und das Wohl anderer, doch wer sich selbst noch nicht entwickelt hat, kann anderen nur begrenzt helfen, so wie jemand, der nicht schwimmen kann, einen Ertrinkenden kaum retten kann. Die Selbstentwicklung ist daher die Grundlage wirksamer und nachhaltiger Hilfe für andere.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Auch wenn sein Reichtum schwindet, kann der Weise leben, denn Weisheit ist das Mittel, Reichtum zu erwerben und die Probleme des Lebens zu lösen. Wem aber Weisheit fehlt, der kann selbst mit großem Reichtum nicht gesichert leben. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Theragāthā:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: Der Spruch vergleicht den Wert der Weisheit mit dem des Reichtums und zeigt, dass Weisheit sicherer ist, weil sie das Werkzeug ist, um Reichtum zu erwerben, zu bewahren und in jeder Lage gut zu leben.

อธิบายบทเชื่อม ๑Der Weise kann leben, selbst wenn sein Reichtum dahin ist, weil er einen Ausweg zu finden weiß, sich anzupassen versteht, weiß, wie man neu beginnt, und sein Wissen und Können einsetzen kann, um erneut Einkommen zu schaffen. Wer keine Weisheit hat, gibt seinen Reichtum, so groß er auch sei, vielleicht achtlos aus, lässt sich leicht täuschen oder investiert falsch, bis alles fort ist, und wenn es fort ist, weiß er nicht, wie er weiterleben soll. „Nicht leben können“ bedeutet hier, nicht sicher und mit Lebensqualität leben zu können.

อธิบายบทเชื่อม ๑Der Spruch lehrt nicht, dass Reichtum unwichtig sei. Reichtum ist eine Bedingung, die das Leben angenehmer macht und es ermöglicht, mehr Gutes zu tun. Doch Reichtum ist äußerlich und kann aus vielen Gründen verloren gehen, Weisheit dagegen ist innerlich und bleibt bei uns. Wer in die Entwicklung seiner Weisheit investiert, schafft seinem Leben gleichsam eine sichere Garantie.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๒Wer sein Leben ohne Weisheit und ohne gefestigten Geist verbringt, dem nützt es nichts, wie lang es auch sein mag, anders als dem Weisen, für den jeder gelebte Tag wertvoll ist. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:

อธิบายบทเชื่อม ๒Zur Erklärung: Der Spruch lehrt, dass der Wert des Lebens nicht an seiner Länge gemessen wird, sondern an seiner Qualität, also daran, Weisheit und einen gefestigten Geist zu haben.

อธิบายบทเชื่อม ๒„Ungesammelt“ bedeutet einen zerstreuten Geist, der von Gefühlen erschüttert wird und ohne Sammlung ist, während „der sich der Meditation widmet“ bedeutet, mit einem ruhigen, gefestigten Geist die Dinge so zu betrachten, wie sie wirklich sind. Wer hundert Jahre ohne Weisheit und mit zerstreutem Geist lebt, verbringt vielleicht sein ganzes Leben in Verblendung und Leid, ohne das Leben zu verstehen, während ein Weiser, der die Wahrheit des Lebens gesehen hat, selbst an einem einzigen Tag etwas Wertvolleres gewonnen hat.

อธิบายบทเชื่อม ๒Diese Aussage ist ein Vergleich, der den Wert von Weisheit und Sammlung betonen soll; sie bedeutet nicht, dass ein langes Leben wertlos sei, und ermutigt nicht dazu, sich ein kurzes Leben zu wünschen. Im Gegenteil: Wer diesen Spruch versteht, sieht jeden Tag seines Lebens als kostbare Gelegenheit, Weisheit zu entwickeln und den Geist zu schulen, und lässt ihn daher nicht ungenutzt verstreichen.

ตัวอย่างในชีวิตIm Alltag vernachlässigt ein Schüler sein eigenes Wohl, wenn er allen Freunden bei ihren Aufgaben hilft, bis er keine Zeit mehr hat, seinen eigenen Stoff zu wiederholen, und durch die Prüfung fällt. Wer für die Gesellschaft arbeitet und dabei seine Gesundheit oder die Sorge für seine Familie vernachlässigt, kann vielleicht nicht lange Gutes tun. Wer aber fleißig lernt, seine Pflichten gut erfüllt und dann angemessen Zeit für andere findet, erlangt sein eigenes Wohl ebenso wie das der anderen.

สรุปZusammenfassend: Wer ein sinnvolles Leben wünscht, sollte daher erkennen, was seine wahre Aufgabe und sein wahres Wohl sind, sich um deren Erfüllung bemühen und anderen helfen, ohne die eigenen Grundsätze aufzugeben. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Attadatthaṃ paratthenaBahunāpi na hāpaye
AttadatthamabhiññāyaSadatthapasuto siyā
Man soll das eigene Wohl nicht um des Wohles anderer willen vernachlässigen, sei es auch noch so groß. Wer sein eigenes Wohl erkannt hat, soll sich ihm mit Eifer widmen

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.

ข้อ ๒ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๕ ธรรมศึกษาชั้นโท มัธยม · บทเชื่อม ๒ บท (เลือกจากที่โจทย์กำหนด) · ประมาณ ๘๙๖ คำ
โจทย์: ยสํ ลทฺธาน ทุมฺเมโธ อนตฺถํ จรติ อตฺตโน อตฺตโน จ ปเรสญฺจ หึสาย ปฏิปชฺชติ. คนมีปัญญาทราม ได้ยศแล้ว ย่อมประพฤติสิ่งที่ไม่เป็นประโยชน์แก่ตน ย่อมปฏิบัติเพื่อเบียดเบียนทั้งตนและผู้อื่น. แต่งอธิบายให้สมเหตุสมผล โดยใช้สุภาษิตที่สนามหลวงแผนกธรรมกำหนดมาให้ จำนวน ๕ สุภาษิตข้างล่างนี้ มาประกอบอ้างอิง ๒ สุภาษิต ห้ามอ้างสุภาษิตซ้ำข้อกัน และสุภาษิตที่อ้างมานั้น ควรอธิบายเชื่อมความให้สมกับเรื่องในกระทู้ตั้ง ในชั้นนี้ กำหนดให้เขียนลงในกระดาษใบตอบตั้งแต่ ๓ หน้า (เว้นบรรทัด) ขึ้นไป อตฺตทตฺถํ ปรตฺเถน | พหุนาปิ น หาปเย อตฺตทตฺถมภิญฺญาย | สทตฺถปสุโต สิยา. บุคคลไม่ควรพล่าประโยชน์ของตน เพราะประโยชน์ ผู้อื่นแม้มาก รู้จักประโยชน์ของตนแล้ว พึงขวนขวายใน ประโยชน์ของตน. คัมภีร์ที่มา : (พุทฺธ) ขุ. ธ. ๒๕/๓๗ อติสีตํ อติอุณฺหํ | อติสายมิทํ อหุ อิติ วิสฺสฏฺ กมฺมนฺเต | อตฺถา อจฺเจนฺติ มาณเว. ประโยชน์ทั้งหลาย ย่อมล่วงเลยคนผู้ทอดทิ้งการงาน ด้วยอ้างว่าหนาวนัก ร้อนนัก เย็นเสียแล้ว. คัมภีร์ที่มา : (พุทฺธ) ที. ปาฏิ. ๑๑/๑๙๙ ยาทิสํ วปเต พีชํ | ตาทิสํ ลภเต ผลํ กลฺยาณการี กลฺยาณํ | ปาปการี จ ปาปกํ. บุคคลหว่านพืชเช่นใด ย่อมได้ผลเช่นนั้น ผู้ทำกรรมดี ย่อมได้ผลดี ผู้ทำกรรมชั่ว ย่อมได้ผลชั่ว. คัมภีร์ที่มา : (พุทฺธ) สํ. ส. ๑๕/๓๓๓ ชีวเตวาปิ สปญฺโญ อปิ | วิตฺตปริกฺขยา ปญฺญาย จ อลาเภน | วิตฺตวาปิ น ชีวติ. ถึงสิ้นทรัพย์ ผู้มีปัญญาก็เป็นอยู่ได้ แต่อับปัญญา แม้มีทรัพย์ก็เป็นอยู่ไม่ได้. คัมภีร์ที่มา : (มหากปฺปินเถร) ขุ. เถร. ๒๖/๓๕๐ โย จ วสฺสสตํ ชีเว | ทุปฺปญฺโญ อสมาหิโต เอกาหํ ชีวิตํ เสยฺโย | ปญฺญวนฺตสฺส ฌายิโน. ผู้ใดมีปัญญาทราม มีใจไม่มั่นคง พึงเป็นอยู่ตั้งร้อยปี ส่วนผู้มีปัญญา เพ่งพินิจ มีชีวิตอยู่เพียงวันเดียว ดีกว่า. คัมภีร์ที่มา : (พุทฺธ) ขุ. ธ. ๒๕/๒๙
Yasaṃ laddhāna dummedhoAnatthaṃ carati attano
Attano ca paresañcaHiṃsāya paṭipajjati
Ein Mensch von geringer Weisheit, der zu Ansehen gelangt ist, handelt zu seinem eigenen Schaden und so, dass er sich und andere verletzt
(Khuddaka Nikāya, Jātaka, Ekanipāta 27/40)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: „Ansehen“ (yasa) bedeutet hier Stellung, Macht, Ruhm und Gefolgschaft. Der Spruch warnt, dass Ansehen in den Händen eines Menschen ohne Weisheit zu einem Mittel wird, das ihn selbst und andere zugrunde richtet.

ขยายความบทตั้งAnsehen und Macht sind wie ein sehr mächtiges Werkzeug. In den Händen des Weisen dienen sie dem Nutzen der Allgemeinheit; in den Händen des Törichten dienen sie der Befriedigung seiner eigenen Wünsche, etwa indem er Macht nutzt, um andere zu unterdrücken, unrechtmäßigen Gewinn sucht oder so überheblich wird, dass er alle Warnungen überhört. Solche Handlungen schaden anderen unmittelbar und wenden sich am Ende gegen einen selbst, indem sie zum Verlust von Achtung, zu Strafe und zum Verlust eben dieses Ansehens führen.

ขยายความบทตั้งDer Spruch lehrt, dass das Erlangen von Ansehen nicht einfach ein Grund zur Freude ist, sondern eine Verantwortung, die Weisheit und Tugend erfordert, um sie zu bewahren. Wer wichtige Ämter übernehmen wird, sollte sich darauf vorbereiten, und wer Menschen für Ämter auswählt, sollte ihre Weisheit und ihr Verhalten bedenken, nicht nur ihr Können oder ihre Nähe.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Wer sein Leben ohne Weisheit und ohne gefestigten Geist verbringt, dem nützt es nichts, wie lang es auch sein mag, anders als dem Weisen, für den jeder gelebte Tag wertvoll ist. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: Der Spruch lehrt, dass der Wert des Lebens nicht an seiner Länge gemessen wird, sondern an seiner Qualität, also daran, Weisheit und einen gefestigten Geist zu haben.

อธิบายบทเชื่อม ๑„Ungesammelt“ bedeutet einen zerstreuten Geist, der von Gefühlen erschüttert wird und ohne Sammlung ist, während „der sich der Meditation widmet“ bedeutet, mit einem ruhigen, gefestigten Geist die Dinge so zu betrachten, wie sie wirklich sind. Wer hundert Jahre ohne Weisheit und mit zerstreutem Geist lebt, verbringt vielleicht sein ganzes Leben in Verblendung und Leid, ohne das Leben zu verstehen, während ein Weiser, der die Wahrheit des Lebens gesehen hat, selbst an einem einzigen Tag etwas Wertvolleres gewonnen hat.

อธิบายบทเชื่อม ๑Diese Aussage ist ein Vergleich, der den Wert von Weisheit und Sammlung betonen soll; sie bedeutet nicht, dass ein langes Leben wertlos sei, und ermutigt nicht dazu, sich ein kurzes Leben zu wünschen. Im Gegenteil: Wer diesen Spruch versteht, sieht jeden Tag seines Lebens als kostbare Gelegenheit, Weisheit zu entwickeln und den Geist zu schulen, und lässt ihn daher nicht ungenutzt verstreichen.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๒Wer Prioritäten zu setzen weiß, vernachlässigt sein eigenes Wohl nicht, nämlich sich selbst in Wissen, Güte und der Befreiung vom Leid zu entwickeln, nur weil er so sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist, dass er selbst Schaden nimmt. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Dhammapada:

อธิบายบทเชื่อม ๒Zur Erklärung: „Vernachlässigen“ heißt hier, etwas verkommen zu lassen oder aufzugeben, und „das eigene Wohl“ meint das wahre Wohl des Lebens: sich selbst in Wissen, Güte und Befreiung vom Leid zu entwickeln. Der Spruch lehrt, Prioritäten zu setzen und die eigene Hauptaufgabe nicht für andere Dinge aufzugeben, bis man selbst Schaden nimmt.

อธิบายบทเชื่อม ๒Im Dhammapada betrifft dieser Spruch den Älteren Attadattha. Als der Buddha ankündigte, er werde ins Parinibbāna eingehen, versammelten sich viele Mönche um ihn, doch der Ältere beschloss, seine Übung zu beschleunigen, um zuvor die Frucht zu erlangen. Der Buddha lobte ihn und sagte, die Übung gemäß dem Dhamma sei die wahre Verehrung des Lehrers. Diese Geschichte zeigt, dass das „eigene Wohl“ im Spruch weder materiellen Gewinn noch Selbstsucht meint, sondern die Erfüllung der eigenen wichtigen Aufgabe.

อธิบายบทเชื่อม ๒Dennoch lehrt der Spruch nicht, die Hilfe für andere zu vernachlässigen. Der Buddhismus lehrt das eigene Wohl und das Wohl anderer, doch wer sich selbst noch nicht entwickelt hat, kann anderen nur begrenzt helfen, so wie jemand, der nicht schwimmen kann, einen Ertrinkenden kaum retten kann. Die Selbstentwicklung ist daher die Grundlage wirksamer und nachhaltiger Hilfe für andere.

ตัวอย่างในชีวิตIm Alltag schadet jemand, der Vorgesetzter wird und seine Macht nutzt, um Untergebene zu schikanieren, dem Arbeitsklima und stößt am Ende auf Widerstand. Wer im Internet berühmt ist und seinen Ruhm nutzt, um betrügerische Produkte zu bewerben, schadet seinen Anhängern und verliert an Glaubwürdigkeit. Ein Schüler, der Klassensprecher wird und seine Mitschüler herumkommandiert, erhält keine Mitarbeit. Wer aber sein Amt mit Demut und Fairness ausübt, gewinnt echte Achtung.

สรุปZusammenfassend: Wer Ansehen oder ein Amt erhält, sollte daher die Weisheit den Gebrauch der Macht lenken lassen, mehr an Pflichten als an Rechte denken und das Ansehen zum Nutzen aller einsetzen. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Yasaṃ laddhāna dummedhoAnatthaṃ carati attano
Attano ca paresañcaHiṃsāya paṭipajjati
Ein Mensch von geringer Weisheit, der zu Ansehen gelangt ist, handelt zu seinem eigenen Schaden und so, dass er sich und andere verletzt

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.

ข้อ ๓ · ข้อสอบสนามหลวง พ.ศ. ๒๕๖๓ ธรรมศึกษาชั้นโท มัธยม · บทเชื่อม ๒ บท (เลือกจากที่โจทย์กำหนด) · ประมาณ ๘๕๗ คำ
โจทย์: อตฺตานเมว ปฐมํ|ปฏิรูเป นิเวสเย อถญฺญมนุสาเสยฺย| น กิลิสฺเสยฺย ปณฺฑิโต. บัณฑิตพึงตั้งตนไว้ในคุณอันสมควรก่อน สอนผู้อื่นภายหลังจึงไม่มัวหมอง. .......................................................................... ให้นักเรียนแต่งอธิบายให้สมเหตุสมผล โดยอ้างสุภาษิตที่สนามหลวงแผนกธรรมกำหนดให้ จำนวน ๕ สุภาษิตนี้มาประกอบ ๒ สุภาษิต ห้ามอ้างอิงสุภาษิตซ้ำข้อกัน และสุภาษิตที่อ้างมานั้น ควรอธิบายเรียงเชื่อมความให้ติดต่อสมเรื่องกับกระทู้ตั้ง ในชั้นนี้ กำหนดให้เขียนลงในใบตอบ ตั้งแต่ ๓ หน้า(เว้นบรรทัด)ขึ้นไป. อตฺตานญฺเจ ตถา กยิรายถญฺญมนุสาสติ สึทนฺโต วต ทเมถ อตฺตา หิ กิร ทุทฺทโม ถ้าสอนผู้อแอื่นฉันใด พึงทำตนฉันนั้น ผู้ฝึกตนดีแล้ว ควรฝึกผู้อื่น ได้ยินว่าตนแลฝึกยาก ที่มา สุตตันตปิฎก ขุททกนิกาย ธัมมบท อติสีตํ อติอุณฺหํอติสายมิทํ อหุ. อิติ วิสฺสฏฐกมฺมนฺเต อตฺถาอจฺเจนฺติ มาณเว. ประโยชน์ทั้งหลายย่อมล่วงเลยคนผู้ทอดทิ้งการงาน ด้วยอ้างว่าหนาวนัก ร้อนนัก เย็นเสียแล้ว ที่มา สุตตันตปิฏก ทีฆนิกาย ปาฏิกวรรค ยาทิสํ วปเต พีชํ ตาทิสํ ลภเต ผลํ กลฺยาณการี กลฺยาณํ บาปการี จ ปาปกํ. บุคคลหว่านพืชเช่นใด ย่อมได้รับผลเช่นนั้น ผู้ทำกรรมดีย่อมได้ผลดี ผู้ทำกรรมชั่ว ย่อมได้ผลชั่ว ที่มา สุตตันตปิฎก สังยุตตนิกาย สคาถวรรค ชีวเตวาปิ สปฺปญฺโญ อปิ วิตฺตปริกฺขยา ปญฺญาย จ อลาเภน วิตฺตวาปิ น ชีวติ. ถึงสิ้นทรัพย์ ผู้มีปัญญาก็เป็นอยู่ได้ แต่อับปัญยา แม้มีทรัพย์ก็เป็นอยู่ไม่ได้ ที่มา สุตตันตปิฎก ขุททกนิกาย เถรคาถา ยสํ ลทฺธาน ทุมฺเมโธ อนตฺถํ จรติ อตฺตโน อตฺตโน จ ปเรสญฺจ หึสาย ปฏิปชฺชติ คนมีปัญญาทราม ได้ยศแล้ว ย่อมประพฤติสิ่งที่ไม่เป็นประโยชน์แก่ตน ย่อมปฏิบัติเพื่อเบียดเบียนทั้งตนและผู้อื่น. ที่มา สุตตันตปิฎก ขุททกนิกาย เอกนิบาตชาดก
Attānameva paṭhamaṃPaṭirūpe nivesaye
AthaññamanusāseyyaNa kilisseyya paṇḍito
Der Weise soll sich zuerst selbst im Rechten festigen und erst dann andere belehren; so wird er nicht befleckt
(Khuddaka Nikāya, Dhammapada 25/36)

อารัมภบทIm Folgenden soll der Sinn des oben angeführten Dhamma-Themas erklärt und entfaltet werden, als Richtschnur für Studium und Praxis.

อธิบายบทตั้งZur Erklärung: „Das Angemessene“ bedeutet Verhalten und Tugenden, die der eigenen Stellung und dem, was man lehren will, entsprechen, und „nicht befleckt“ heißt, nicht getadelt zu werden, seinen Ruf nicht zu verlieren und nicht im Herzen beunruhigt zu sein. Der Spruch lehrt die richtige Reihenfolge: zuerst sich selbst verbessern, dann andere lehren.

ขยายความบทตั้งIm Dhammapada betrifft dieser Spruch Upananda, der schön über Genügsamkeit und Zufriedenheit predigen konnte, selbst aber gierig nach Bedarfsgegenständen war. Als die Wahrheit ans Licht kam, wurde er getadelt. Der Buddha lehrte daraufhin, der Weise solle sich zuerst selbst im Angemessenen festigen. Diese Geschichte zeigt, dass die Fähigkeit zu reden oder zu lehren, wenn sie nicht vom Verhalten getragen wird, den Lehrenden selbst befleckt.

ขยายความบทตั้งDieser Spruch steht dem Spruch „Wie man andere unterweist, so soll man selbst handeln“ nahe, betont aber die Wirkung auf den Lehrenden: seine Befleckung oder sein reines Gewissen. Wer sich zuerst selbst im Guten festigt, kann beim Lehren mit Überzeugung sprechen, ohne zu fürchten, dass die Zuhörer sein eigenes Verhalten in Frage stellen, und seine Lehre hat Gewicht und Glaubwürdigkeit.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๑Erlangt ein Mensch von geringer Weisheit Ansehen, Rang, Macht und Gefolge, so gebraucht er diese oft auf nutzlose Weise, bis sie zu einem Mittel werden, das ihn selbst und andere verletzt. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Jātaka, Ekanipāta:

อธิบายบทเชื่อม ๑Zur Erklärung: „Ansehen“ (yasa) bedeutet hier Stellung, Macht, Ruhm und Gefolgschaft. Der Spruch warnt, dass Ansehen in den Händen eines Menschen ohne Weisheit zu einem Mittel wird, das ihn selbst und andere zugrunde richtet.

อธิบายบทเชื่อม ๑Ansehen und Macht sind wie ein sehr mächtiges Werkzeug. In den Händen des Weisen dienen sie dem Nutzen der Allgemeinheit; in den Händen des Törichten dienen sie der Befriedigung seiner eigenen Wünsche, etwa indem er Macht nutzt, um andere zu unterdrücken, unrechtmäßigen Gewinn sucht oder so überheblich wird, dass er alle Warnungen überhört. Solche Handlungen schaden anderen unmittelbar und wenden sich am Ende gegen einen selbst, indem sie zum Verlust von Achtung, zu Strafe und zum Verlust eben dieses Ansehens führen.

อธิบายบทเชื่อม ๑Der Spruch lehrt, dass das Erlangen von Ansehen nicht einfach ein Grund zur Freude ist, sondern eine Verantwortung, die Weisheit und Tugend erfordert, um sie zu bewahren. Wer wichtige Ämter übernehmen wird, sollte sich darauf vorbereiten, und wer Menschen für Ämter auswählt, sollte ihre Weisheit und ihr Verhalten bedenken, nicht nur ihr Können oder ihre Nähe.

ประโยคสะพาน + ที่มา ๒Hat ein Mensch nur Reichtum, doch keine Weisheit, so kann dieser Reichtum leicht zerrinnen. Besitzt er aber Weisheit, so kann er, selbst wenn er seinen Reichtum verliert, wieder Fuß fassen und sein Leben weiterführen. Dies entspricht dem Wort des Buddha in Khuddaka Nikāya, Theragāthā:

อธิบายบทเชื่อม ๒Zur Erklärung: Der Spruch vergleicht den Wert der Weisheit mit dem des Reichtums und zeigt, dass Weisheit sicherer ist, weil sie das Werkzeug ist, um Reichtum zu erwerben, zu bewahren und in jeder Lage gut zu leben.

อธิบายบทเชื่อม ๒Der Weise kann leben, selbst wenn sein Reichtum dahin ist, weil er einen Ausweg zu finden weiß, sich anzupassen versteht, weiß, wie man neu beginnt, und sein Wissen und Können einsetzen kann, um erneut Einkommen zu schaffen. Wer keine Weisheit hat, gibt seinen Reichtum, so groß er auch sei, vielleicht achtlos aus, lässt sich leicht täuschen oder investiert falsch, bis alles fort ist, und wenn es fort ist, weiß er nicht, wie er weiterleben soll. „Nicht leben können“ bedeutet hier, nicht sicher und mit Lebensqualität leben zu können.

อธิบายบทเชื่อม ๒Der Spruch lehrt nicht, dass Reichtum unwichtig sei. Reichtum ist eine Bedingung, die das Leben angenehmer macht und es ermöglicht, mehr Gutes zu tun. Doch Reichtum ist äußerlich und kann aus vielen Gründen verloren gehen, Weisheit dagegen ist innerlich und bleibt bei uns. Wer in die Entwicklung seiner Weisheit investiert, schafft seinem Leben gleichsam eine sichere Garantie.

ตัวอย่างในชีวิตIm Alltag sollte, wer andere dazu aufruft, weniger Plastik zu verwenden, zuerst seinen eigenen Verbrauch verringern. Wer Sparsamkeit lehrt, sollte andere nicht sehen lassen, wie er verschwenderisch ausgibt. Ein Schüler, der Klassensprecher ist und darauf achten muss, dass die Mitschüler Ordnung halten, sollte damit beginnen, den Abfall um seinen eigenen Tisch aufzuheben. Wer so handelt, dessen Ermahnungen werden angenommen.

สรุปZusammenfassend: Wer die Aufgabe hat, andere anzuleiten oder zu unterweisen, sollte sich daher stets selbst prüfen und sich zuerst in dem Guten festigen, das er lehrt. Dies entspricht dem Dhamma-Wort, das eingangs als Thema angeführt wurde:

Attānameva paṭhamaṃPaṭirūpe nivesaye
AthaññamanusāseyyaNa kilisseyya paṇḍito
Der Weise soll sich zuerst selbst im Rechten festigen und erst dann andere belehren; so wird er nicht befleckt

ปิดท้ายDamit ist der Sinn, wie oben dargelegt, erläutert.