Man soll das eigene Wohl nicht um des Wohles anderer willen vernachlässigen, sei es auch noch so groß. Wer sein eigenes Wohl erkannt hat, soll sich ihm mit Eifer widmen.
Wie man andere belehrt, so soll man selbst handeln. Wer sich selbst wohl gezähmt hat, mag andere zähmen; denn, so heißt es, das Selbst ist schwer zu zähmen.
Die Klugen sagen, Weisheit sei das Höchste, wie der Mond der höchste unter den Sternen ist; selbst Sittlichkeit, Glanz und die Tugenden der Guten folgen dem Weisen.
Der Weise soll nicht mit Schlechten verkehren, sondern mit Guten; denn Schlechte führen zur Hölle, Gute aber bringen zu einer glücklichen Wiedergeburt.
Der Weise soll Freundschaft schließen mit denen, die Vertrauen haben, denen Sittlichkeit lieb ist, die weise und gelehrt sind; denn der Umgang mit Guten bringt Gedeihen.