Die Guten preisen wahrlich die Weisheit; die Leute lieben den Reichtum und begehren darum das Glück (den Rang); doch das Wissen der Wissenden lässt sich nicht wägen, und so kann Reichtum die Weisheit niemals übertreffen.
Wer tiefe Fragen im Geiste erwägt, keine böse, unnütze Tat tut und den Weg des Nutzens, wenn seine Zeit kommt, nicht verlässt – einen solchen nennen die Weisen einen Weisen.
Ein Tor, auch wenn er Rang hat, ist der Sklave des Weisen; wenn Angelegenheiten entstehen, gerät der Tor in Verwirrung, wo der Kluge sie geschickt bewältigt.
Weisheit ist das Mittel, das Gehörte zu beurteilen; Weisheit mehrt Ehre und Ruhm; ein mit Weisheit begabter Mensch findet in dieser Welt selbst im Leid Glück.
Von allen Sättigungen ist die Sättigung mit Weisheit die beste; wer mit Weisheit gesättigt ist, wird von der Sinnenlust nicht gequält; das Begehren kann den mit Weisheit Gesättigten nicht in seine Gewalt bringen.
Der Weise sieht die Sinnenfreuden als vergänglich, als Leid und als Krankheit; wer so sieht, gibt das Verlangen nach den Sinnenfreuden auf, die Leid und große Gefahr sind.