Sieht man einen Weisen, der einem die Fehler zeigt wie einer, der einen verborgenen Schatz weist, der zurechtweist und Weisheit hat, so verkehre man mit einem solchen Weisen; im Umgang mit ihm wird es besser, nicht schlechter.
Zu jeder Zeit wird, wer mit Niedrigen verkehrt, niedrig; wer mit Gleichen verkehrt, geht nicht zurück; wer mit Edlen verkehrt, steigt rasch empor; darum verkehre man mit denen, die über einem stehen.
Man verkehre nur mit den Vertrauensvollen, meide die ohne Vertrauen und sitze den Vertrauensvollen nahe, wie einer, der Wasser will, sich dem Teich nähert.
Der Weise schließe keine Freundschaft mit dem Verleumder, dem Zornigen, dem Geizigen und dem, der in Besitz schwelgt; denn der Umgang mit Schlechten ist gemein.
Man verkehre mit dem, der mit einem verkehrt, nicht mit dem, der es nicht tut; wer mit dem nicht verkehrt, der mit ihm verkehrt, dem fehlt die Art der Guten.