พุทธศาสนสุภาษิต

สำหรับวิชากระทู้ธรรม — บาลี คำแปล คัมภีร์ที่มา และคำอธิบายความหมาย เพื่อใช้ศึกษาและเป็นแบบอย่างในการแต่งกระทู้ธรรม

คำอธิบายเป็นเพียงตัวอย่างการตีความ ไม่ใช่เฉลย — ใช้เป็นแนวทางเบื้องต้น และควรศึกษาเพิ่มเติมจากพระไตรปิฎกและคัมภีร์อื่น ๆ

ธรรมศึกษา (ต่างประเทศ)
นักธรรมชั้นเอก · พุทธศาสนสุภาษิต เล่ม ๓ · ๒๑๘ บท · มีคำอธิบายแล้ว ๓ บท
อัตตวรรค — หมวดตน
อัตตวรรค — หมวดตน · นักธรรมชั้นเอก
บาลี (อักษรไทย)
ยสฺส อจฺจนฺตทุสฺสีลฺยํมาลุวา สาลมิโวตฺถตํ
กโรติ โส ตถตฺตานํยถา นํ อิจฺฉตี ทิโส.
Pāli (Roman) ถอดอัตโนมัติ
Yassa accantadussīlyaṃMāluvā sālamivotthataṃ
Karoti so tathattānaṃYathā naṃ icchatī diso.
คัมภีร์ที่มา : ขุ. ธ. ๒๕/๓๗.
คำแปล : ผู้ใดมีความไร้ศีลธรรมครอบคลุม เหมือนย่านทรายคลุมไม้สาละ ผู้นั้นชื่อว่าทำตนเหมือนถูกผู้ร้ายคุมตัว.
Deutsch : Wer von völliger Sittenlosigkeit überwuchert ist wie ein Salbaum von der Schlingpflanze, der macht sich selbst zu einem, den ein Räuber in Gewahrsam hält.
คำแปลทุกภาษา / All languages (9)
ไทยผู้ใดมีความไร้ศีลธรรมครอบคลุม เหมือนย่านทรายคลุมไม้สาละ ผู้นั้นชื่อว่าทำตนเหมือนถูกผู้ร้ายคุมตัว.
EnglishWhoever is enveloped by utter immorality, as a creeper envelops a sal tree, makes himself as one held captive by a bandit.
IndonesiaSiapa pun yang diselimuti kebejatan moral, seperti tumbuhan menjalar menyelimuti pohon sala, menjadikan dirinya seperti orang yang ditawan penjahat.
中文为极度无戒所覆,如蔓藤缠覆沙罗树者,如同使自己落入盗贼之手。
DeutschWer von völliger Sittenlosigkeit überwuchert ist wie ein Salbaum von der Schlingpflanze, der macht sich selbst zu einem, den ein Räuber in Gewahrsam hält.
DanskDen, der er overgroet af fuldstændig umoral, som slyngplanten overgror et sal-træ, gør sig selv til én, en røver holder fanget.
हिन्दीजिस पर पूर्ण दुःशीलता वैसे ही छा गई है जैसे मालुवा लता साल वृक्ष पर, वह अपने को डाकू के हाथों पकड़े हुए के समान बना लेता है।
日本語蔓草がサーラの木を覆うように、まったくの破戒に覆われた者は、自らを盗賊に捕らえられた者のようにする。
नेपालीमालुवा लहराले सालको रूखलाई ढाकेझैँ पूर्ण दुःशीलताले ढाकिएकोले आफूलाई डाँकुले समातेको जस्तो बनाउँछ।

คำอธิบาย
Diese Erläuterung ist nur ein Beispiel für die Auslegung des buddhistischen Spruchs und keine Musterlösung. Lernende sollten sie nur als erste Orientierung nutzen. Für ein tieferes Verständnis sollten zusätzlich das Tipiṭaka und weitere Schriften studiert werden.
คำอธิบายนี้เป็นเพียงตัวอย่างการตีความพุทธศาสนสุภาษิต ไม่ใช่เฉลย ผู้ศึกษาควรใช้เป็นแนวทางเบื้องต้นเท่านั้น หากต้องการความพิสดาร ควรศึกษาเพิ่มเติมจากพระไตรปิฎกและคัมภีร์อื่น ๆ ประกอบด้วย

Der Spruch „yassa accantadussīlyaṃ māluvā sālamivotthataṃ karoti so tathattānaṃ yathā naṃ icchatī diso“ bedeutet „Wer von Sittenlosigkeit überwuchert ist, wie eine Māluvā-Schlingpflanze einen Sāla-Baum bedeckt, von dem heißt es, er mache sich selbst gleich einem, der von einem Übeltäter gefangen gehalten wird.“ Der Spruch zeigt die Gefahr der Sittenlosigkeit, das heißt, keine Sittlichkeit zu haben und ein verdorbenes Verhalten in Taten und Worten zu zeigen. Das Wort „accantadussīlyaṃ“ bezeichnet äußerste Sittenlosigkeit oder eine Sittenlosigkeit, die einen ganz und gar beherrscht. „Māluvā“ ist die Māluvā-Schlingpflanze, eine Kletterpflanze, die sich um große Bäume windet; wenn sie heranwächst, bedeckt sie den Baum, bis er schließlich bricht und umstürzt. Die letzte Zeile, „yathā naṃ icchatī diso“, bedeutet wörtlich „so wie ein Feind es ihm wünscht“. Das Wort „diso“ bezeichnet einen Feind oder jemanden, der Böses im Sinn hat. Das Buch übersetzt sinngemäß „von einem Übeltäter gefangen gehalten“, um anschaulich zu machen, dass der Sittenlose in genau den Zustand gerät, den sein Feind sehen möchte: Er ist durch seine eigenen üblen Taten gebunden und nicht frei. Die Kernaussage des Verses liegt daher darin, dass der Sittenlose sich selbst ebenso schadet, wie ein Feind ihm schaden würde.

Im Kommentar zum Dhammapada wurde dieser Vers in Bezug auf Devadatta gesprochen, der voller Neid war und viele üble Taten beging. Diese üblen Taten häuften sich an, bis sie ihm selbst den Untergang brachten. Der Buddha verglich daher, dass die Sittenlosigkeit einen solchen Menschen überwuchert wie eine Māluvā-Schlingpflanze einen Sāla-Baum bedeckt. Der Sittenlose schadet sich selbst ebenso, wie ein Feind oder Übeltäter es ihm antun möchte, ohne dass ein anderer ihm Schaden zufügen müsste.

Beachtenswert ist, dass das Gleichnis von der Māluvā-Schlingpflanze zeigt, dass das Böse oft mit Kleinigkeiten beginnt und sich dann allmählich herumwindet, bis es schwer zu lösen ist, so wie das Übertreten der Sittlichkeitsregeln aus Unachtsamkeit oder Gewohnheit beginnt, aber, wenn man es gewähren lässt, zur Eigenart wird. Der Spruch verurteilt nicht jene, die einmal gefehlt haben, denn wer sich dessen bewusst wird und wieder die Sittlichkeit hütet, kann diese Schlingpflanze abschneiden. In der Lehre des Dhamma ist die Sittlichkeit die Grundlage von Sammlung und Weisheit; wessen Sittlichkeit mangelhaft ist, dem fällt es daher schwer, im höheren Dhamma voranzukommen.

Im Alltag können Mönche und Novizen, die kleine Übungsregeln häufig vernachlässigen, zu Menschen werden, die den Vinaya nicht achten und aus dem Mönchsstand herabsinken. Ein Schüler, der mit kleinen Lügen beginnt, muss womöglich Lüge auf Lüge häufen, bis ihm niemand mehr glaubt. Ein Arbeitnehmer, der zum ersten Mal betrügt, weil er meint, niemand werde es erfahren, kann so tief sinken, dass er Arbeit und Ansehen verliert. All dieser Schaden entsteht aus dem eigenen Handeln.

Deshalb sollten wir die Sittlichkeit in Wertschätzung ihres Wertes hüten, unser eigenes Verhalten stets prüfen, uns sofort korrigieren, wenn wir merken, dass wir gefehlt haben, falsche Gewohnheiten nicht wachsen lassen und mit Menschen Umgang pflegen, die uns ermahnen, auf dem rechten Weg zu bleiben, denn der Sittenlose ist, ohne es zu merken, sein eigener Feind, so wie der Spruch sagt: „Wer von Sittenlosigkeit überwuchert ist, wie eine Māluvā-Schlingpflanze einen Sāla-Baum bedeckt, von dem heißt es, er mache sich selbst gleich einem, der von einem Übeltäter gefangen gehalten wird.“

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