พุทธศาสนสุภาษิต

สำหรับวิชากระทู้ธรรม — บาลี คำแปล คัมภีร์ที่มา และคำอธิบายความหมาย เพื่อใช้ศึกษาและเป็นแบบอย่างในการแต่งกระทู้ธรรม

คำอธิบายเป็นเพียงตัวอย่างการตีความ ไม่ใช่เฉลย — ใช้เป็นแนวทางเบื้องต้น และควรศึกษาเพิ่มเติมจากพระไตรปิฎกและคัมภีร์อื่น ๆ

ธรรมศึกษา (ต่างประเทศ)
นักธรรมชั้นเอก · พุทธศาสนสุภาษิต เล่ม ๓ · ๒๑๘ บท · มีคำอธิบายแล้ว ๓ บท
เสวนาวรรค — หมวดคบหา
เสวนาวรรค — หมวดคบหา · นักธรรมชั้นเอก
บาลี (อักษรไทย)
ปิสุเณน จ โกธเนน
มจฺฉรินา จ วิภูตินนฺทินา
สขิตํ น กเรยฺย ปณฺฑิโต
ปาโป กาปุริเสน สงฺคโม.
Pāli (Roman) ถอดอัตโนมัติ
Pisuṇena ca kodhanena
Maccharinā ca vibhūtinandinā
Sakhitaṃ na kareyya paṇḍito
Pāpo kāpurisena saṅgamo.
คัมภีร์ที่มา : ขุ. เถร. ๒๖/๔๐๕.
คำแปล : บัณฑิตไม่ควรทำความเป็นเพื่อนกับคนส่อเสียด คนมักโกรธ คนตระหนี่ และคนเพลิดเพลินในสมบัติ เพราะการสมาคมกับคนชั่ว เป็นความเลวทราม.
Deutsch : Der Weise schließe keine Freundschaft mit dem Verleumder, dem Zornigen, dem Geizigen und dem, der in Besitz schwelgt; denn der Umgang mit Schlechten ist gemein.
คำแปลทุกภาษา / All languages (9)
ไทยบัณฑิตไม่ควรทำความเป็นเพื่อนกับคนส่อเสียด คนมักโกรธ คนตระหนี่ และคนเพลิดเพลินในสมบัติ เพราะการสมาคมกับคนชั่ว เป็นความเลวทราม.
EnglishThe wise should not make friends with the slanderer, the angry, the stingy and the one who revels in possessions; for association with the wicked is base.
IndonesiaOrang bijak hendaknya tidak bersahabat dengan pemfitnah, pemarah, orang kikir, dan orang yang bersenang-senang dalam harta; karena bergaul dengan orang jahat adalah kehinaan.
中文智者不应与两舌者、易怒者、悭吝者及沉迷财富者为友;因为与恶人交往是卑劣之事。
DeutschDer Weise schließe keine Freundschaft mit dem Verleumder, dem Zornigen, dem Geizigen und dem, der in Besitz schwelgt; denn der Umgang mit Schlechten ist gemein.
DanskDen vise bør ikke slutte venskab med bagtaleren, den vrede, den gerrige og den, der svælger i ejendom; for samvær med de onde er nedrigt.
हिन्दीपण्डित चुगलखोर, क्रोधी, कृपण और सम्पत्ति में रमने वाले से मित्रता न करे; क्योंकि दुर्जनों का समागम नीचता है।
日本語賢者は中傷する者、怒りっぽい者、物惜しみする者、財に耽る者と友となるべきではない。悪人との交わりは卑しいからである。
नेपालीपण्डितले चुक्ली गर्ने, रिसाहा, कञ्जुस र सम्पत्तिमा रमाउनेसँग मित्रता नगरोस्; किनकि दुर्जनको समागम नीच हो।

คำอธิบาย
Diese Erläuterung ist nur ein Beispiel für die Auslegung des buddhistischen Spruchs und keine Musterlösung. Lernende sollten sie nur als erste Orientierung nutzen. Für ein tieferes Verständnis sollten zusätzlich das Tipiṭaka und weitere Schriften studiert werden.
คำอธิบายนี้เป็นเพียงตัวอย่างการตีความพุทธศาสนสุภาษิต ไม่ใช่เฉลย ผู้ศึกษาควรใช้เป็นแนวทางเบื้องต้นเท่านั้น หากต้องการความพิสดาร ควรศึกษาเพิ่มเติมจากพระไตรปิฎกและคัมภีร์อื่น ๆ ประกอบด้วย

Der Spruch „pisuṇena ca kodhanena maccharinā ca vibhūtinandinā sakhitaṃ na kareyya paṇḍito pāpo kāpurisena saṅgamo“ bedeutet „Der Weise soll keine Freundschaft schließen mit einem Verleumder, einem Zornigen, einem Geizigen und einem, der sich an Besitz ergötzt, denn der Umgang mit schlechten Menschen ist niederträchtig.“ Der Spruch nennt vier Arten von Menschen, mit denen der Weise keine Freundschaft schließen soll: den Verleumder (pisuṇa), der gern Gerede von der einen Seite zur anderen trägt, um Zwietracht zu säen; den Zornigen (kodhana), der leicht in Zorn gerät und Groll hegt; den Geizigen (maccharī), der festhält und nicht teilen will; und den, der sich an Besitz ergötzt (vibhūtinandī). Dann fasst er zusammen, dass der Umgang mit schlechten Menschen (kāpurisa) niederträchtig ist. Das Wort „vibhūti“ kann im Pali zwei Bedeutungen haben: Wohlstand oder Besitz sowie Untergang. Das Buch übersetzt nach der ersten Bedeutung, also jemand, der so in Reichtum und Wohlstand versunken ist, dass er den Dhamma vergisst. Folgt man der zweiten Bedeutung, ist jemand gemeint, der sich am Untergang anderer erfreut, also Genugtuung empfindet, wenn er jemanden sinken sieht, was ebenfalls ein Merkmal eines Menschen ist, mit dem man keinen Umgang pflegen sollte.

Dieser Vers stammt aus der Theragāthā, den Worten älterer Mönche, die aus eigener Erfahrung die Gefahr des Umgangs mit Toren erkannten. Der Kern des Verses zielt darauf, Menschen an ihrem Verhalten in Taten, Worten und Gedanken erkennen zu lernen, denn alle vier Merkmale sind Ursachen des Leidens für die, die ihnen nahestehen. Der Verleumder zerstört die Eintracht, der Zornige erhitzt die Atmosphäre, der Geizige hilft nicht in Zeiten der Not, wer sich im Besitz verliert, bemisst den Wert eines Menschen eher am Reichtum als an der Güte, und wer sich am Untergang anderer erfreut, ist bereit, selbst seinen eigenen Freunden noch nachzutreten, wenn sie straucheln.

Das Wort „kāpurisa“ bedeutet wörtlich ein verachtenswerter Mensch, also jemand, dem die Tugenden eines guten Menschen fehlen. Die vier Merkmale in diesem Vers sind daher Kennzeichen, an denen man solche Menschen erkennt, und sie sind das Gegenteil der Tugenden, die man entfalten sollte: versöhnliche Rede, Geduld, Freigebigkeit, Genügsamkeit und muditā, die Mitfreude, wenn es anderen gut geht. Zudem lehrt dieser Vers nicht, jemanden zu verachten oder zu hassen, denn jeder kann ein wenig Zorn oder Besitzgier in sich tragen; er mahnt vielmehr, sich nicht eng an Menschen zu binden, bei denen solche Eigenschaften zur Gewohnheit geworden sind, bis wir selbst davon verschlungen werden.

Im Alltag können Mönche und Novizen im Kloster, die mit jemandem Umgang pflegen, der gern die Angelegenheiten anderer herumerzählt und so Unfrieden stiftet, unbemerkt Vorurteile gegenüber ihren Mitbrüdern im Dhamma entwickeln. Unter Laien kann ein Arbeitnehmer, der jemandem nahesteht, der am Arbeitsplatz gern lästert, in Konflikte hineingezogen werden. Ein Schüler, der mit Freunden zusammen ist, die leicht zornig werden und gern Gewalt anwenden, kann ebenfalls in Schwierigkeiten geraten. Der Umgang mit Menschen, die alles an Reichtum und Luxus messen, lässt unseren Geist nach und nach den materiellen Dingen verfallen.

Der Weise sollte daher das Verhalten derer beobachten, mit denen er Umgang pflegen will, und sich nicht eng an Menschen binden, die verleumden, leicht zornig werden, geizig sind oder sich im Besitz verlieren. Zugleich sollte man sich selbst prüfen, ob man diese Merkmale hat, und sie ablegen, um anderen ein guter Freund zu sein und das eigene Leben unter guten Menschen zu führen, so wie der Spruch sagt: „Der Weise soll keine Freundschaft schließen mit einem Verleumder, einem Zornigen, einem Geizigen und einem, der sich an Besitz ergötzt, denn der Umgang mit schlechten Menschen ist niederträchtig.“

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ภเช ภชนฺตํ ปุริสํ อภชนฺตํ น ภชฺชเย / อสปฺปุริสธมฺโม โส โย ภชนฺตํ น ภชฺชติ.
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ขุ. ชา. ปญฺญาส. ๒๘/๒๓.
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